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Ära Schwalb in Wetzlar beendet

Handball-Bundesligist HSG Wetzlar und Coach Martin Schwalb haben ihren Vertrag sofortiger Wirkung aufgelöst. Damit ist der Weg für Schwalb zum Liga-Konkurrenten HSV Hamburg frei.

Bundesligist HSG Wetzlar und Trainer Martin Schwalb gehen getrennte Wege. Dies teilte der Klub am Freitag mit. Demnach wurde der Vertrag zwischen der HSG und dem 194-maligen Nationalspieler mit sofortiger Wirkung aufgelöst. Schwalb, der beim Liga-Konkurrenten HSV Hamburg die Nachfolge des entlassenen Christian Fitzek antreten soll, wird Wetzlar schon am Samstag beim Auswärtsspiel beim TBV Lemgo nicht mehr betreuen.

"Wir hätten ihn gerne behalten, aber wir müssen seine Entscheidung akzeptieren", erklärte HSG-Manager Rainer Dotzauer nach der sofortigen Vertragsauflösung mit dem 42-Jährigen am Freitag. Zuvor gab es ein Gespräch zwischen dem Manager, Aufsichtsratmitglied Fred Keil und Schwalb.

Nachfolger noch nicht fix

"Für uns war es wichtig in der momentan sportlich sehr schwierigen Situation schnell und überlegt zu handeln, um unsere Saisonziele nicht zu gefährden", sagte Dotzauer, der schon zu Beginn der kommenden Woche einen Nachfolger des erst im Juni verpflichteten Schwalb präsentieren will.

Schwalb, der bei den Mittelhessen noch bis 2008 unter Vertrag stand, gilt unterdessen als Wunschkandidat auf den Trainerposten beim HSV Hamburg, der sich am vergangenen Montag von Coach Christian Fitzek getrennt hatte. Bereits am Dienstag war es zu Verhandlungen zwischen Dotzauer und HSV-Geschäftsführer Dierk Schmäschke gekommen.

Wetzlar, Pokalfinalist von 1997 und 2001, liegt derzeit mit 2: zwölf Punkten in der Tabelle nur auf Platz 15 und reist am Samstag ohne Schwalb zum Auswärtsspiel bei Ex-Meister TBV Lemgo. Der HSV (7:13 Zähler) ist Tabellen-Zwölfter.

© SID

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