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Agassi ringt Blake nach 0:2-Satzrückstand nieder

In einem unglaublichen Viertelfinal-Match hat Andre Agassi bei den US Open James Blake mit 3:6, 3:6, 6:3, 6:3, 7:6 (8:6) bezwungen. Ebenfalls in fünf Sätzen besiegte Robby Ginepri den Argentinier Guillermo Coria.

Um ein Uhr nachts Ortszeit feierten 20 000 begeisterte Zuschauer im Arthur-Ashe-Stadion den Altmeister und den unterlegenen Herausforderer: In einem packenden Fünf-Satz-Match rang Andre Agassi im Viertelfinale der US Open seinen groß aufspielenden Landsmann James Blake mit 3:6, 3:6, 6:3, 6:3, 7:6 (8:6) nieder und zog damit bei seinem 20. Start in Flushing Meadows zum zehnten Mal ins Halbfinale ein. Dort trifft Agassi in Robby Ginepri auf einen weiteren US-Amerikaner. Ginepri schaltete Guillermo Coria (Argentinien) mit 4:6, 6:1, 7:5, 3:6, 7:5 aus.

Der 35-jährige Agassi fand zwei Sätze lang gegen seinen neun Jahre jüngeren Kontrahenten, der in Runde drei French-Open-Sieger Rafael Nadal bezwungen hatte, kein Mittel. Erst im dritten Durchgang wendete sich das Blatt, ehe Blake in Satz fünf schon wie der sichere Sieger aussah. Nach einem Break zum 3:2 konnte er beim Stande von 5:3 zum Matchgewinn servieren, doch Agassi fand mit all seiner Routine zurück ins Match. Auch im Tie-Break lag Blake schon mit 3:0 in Front, doch nach 2:51 Stunden nutze Agassi seinen zweiten Matchball zum Einzug ins Halbfinale.

"Ich hätte schon nach 80 Minuten wieder in der Kabine sein können, aber irgendwie habe ich dann doch die Kurve bekommen", sagte Agassi nach der Partie und stellte fest: "Ich habe mich hier noch nie so gut gefühlt wie jetzt."

Ginepri war "absolut tot"

3:03 Stunden hatten sich zuvor an gleicher Stelle Ginepri und der argentinische Dauerläufer Coria beharkt. "Ich bin absolut tot", meinte ein völlig erschöpfter Ginepri nach seinem dritten Fünf-Satz-Erfolg in Serie, "ich weiß nicht, wie ich durch dieses Match gekommen bin." Im vierten Satz spielte Coria groß auf und schien seinen Kontrahenten den Schneid abgekauft zu haben, doch auch der Argentinier musste letztlich dem hohen Tempo Tribut zollen.

© SID

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