sonstige Sportarten
Ahmann bleibt dem DVV erhalten

Jörg Ahmann hat ein lukratives Angebot aus Russland abgelehnt und wird in Zukunft die Geschicke der deutschen Beachvolleyballer leiten. Das gab der 39-Jährige am Rande der Weltmeisterschaften in Berlin bekannt.

Jörg Ahmann wird in Zukunft als Nationaltrainer der deutschen Beachvolleyballer fungieren. Dies teilte der Sydney-Olympiadritte dem Deutschen Volleyball-Verband (DVV) am Rande der Weltmeisterschaften in Berlin mit. Ahmann, dem ebenfalls ein lukratives Angebot aus Russland vorlag, will seine Strandvolleyballer bis zu den Olympischen Spielen in Peking führen. Der 39-Jährige soll mit einem Honorarvertrag vor allem die U-23-Nationalspieler betreuen. Bei der WM hatte er als Teammanager großen Anteil an der ersten deutschen WM-Medaille der Geschichte.

"Die Familie war der entscheidende Grund, dass ich mich für Deutschland entschieden habe. Der Vertrag ist sehr ordentlich, außerdem kann ich hier viel bewegen", sagte Ahmann dem sid. Der einstige Top-Athlet ist Vater einer Tochter, seine Frau Andrea erwartet ihr zweites Kind. "Das russische Angebot war am Ende nicht überzeugend genug, um drei Jahre fortzugehen", sagte Ahmann.

"Jörg Ahmann ist ein wichtiger Mann für den Verband"

Die aufstrebende Beachvolleyball-Macht Russland - der Präsident des Verbandes ist Chef des Inlandsgeheimdienstes - hatte dem Deutschen einen lukrativen Job als Chefcoach angeboten. Daraufhin war ihm aus der deutschen Szene "Landesverrat" vorgeworfen worden. Die Verhandlungen mit einer extra eingeflogenen russischen Delegation in Berlin scheiterten. "Jörg Ahmann ist ein wichtiger Mann für den Verband, deshalb freuen wir uns über seine Entscheidung", sagt DVV-Präsident Werner von Moltke.

© Sport-Informations-Dienst, Neuss

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