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Alba weiter ungeschlagen

Während die übrigen Favoriten in der Basketball-Bundesliga straucheln, dreht Alba Berlin weiter seine Kreise. Die "Albatrosse" setzten sich dank eines 101:73 über die Bayer Giants Leverkusen an die Tabellenspitze.

Der siebenmalige deutsche Meister Alba Berlin feierte beim 101:73 (51:44) gegen Rekordmeister Bayer Giants Leverkusen den vierten Sieg in der Basketball-Bundesliga (BBL) und ist somit als einzige Mannschaft noch ungeschlagen. "Jetzt bloß nicht abheben", lautet die Devise in der Hauptstadt. "Wir haben erst vier Spiele gewonnen. Es gibt jetzt noch keinen Grund, euphorisch zu sein", meinte Alba-Coach Henrik Rödl.

Meister GHP Bamberg feierte unterdessen den zweiten Saisonerfolg und schob sich mit 4:4 Zählern ins Mittelfeld der Tabelle. Die Mannschaft von Bundestrainer Dirk Bauermann kam zu einem 75:70 (66:66, 33:31)-Erfolg nach Verlängerung gegen die Giessen 46ers, während BS/Energy Braunschweig beim 76:66 (34:36) gegen ENBW Ludwigsburg den zweiten Saisonsieg verbuchte und nun 4:2 Zähler auf dem Konto hat.

Frankfurt stürzt ins "Tal der Tränen"

Für die Deutsche Bank Skyliners Frankfurt hängen die Körbe dagegen derzeit zu hoch. Der Ex-Meister ist beim 82:89 (77:77, 36:34) nach Verlängerung gegen die Telekom Baskets Bonn endgültig ins Tal der Tränen gestürzt. Doch die Hessen wollen auch nach dem schlechtesten Saisonstart seit der Klubgründung 1999 die Ruhe bewahren.

"Wir haben den heute Preis dafür gezahlt, dass wir mit einer jungen Mannschaft gespielt haben", sagte Skyliners-Coach Ivan Sunara nach der Pleite gegen Bonn. Während die Rheinländer nach drei Erfolgen aus vier Spielen oben mitmischen, sind die verletzungsgeplagten Frankfurter nach drei Niederlagen und nur einem Sieg lediglich Tabellen-14.

Dabei befanden sich die Gastgeber, die erstmals in die Festhalle umgezogen waren, vor 8 500 Zuschauern sogar auf der Siegerstraße, obwohl ihnen vier Leistungsträger fehlten. Erst in der Schlusssekunde stellte der Bonner Andrew Wisniewski mit einem Dreier den 77:77-Ausgleich her.

"In der regulären Spielzeit hatten wir alles unter Kontrolle. In der Overtime haben wir praktisch nicht mehr existiert", sagte Sunara. Und sein Gegenüber Danijel Jusup gab zu: "Wir hatten Glück, weil Frankfurt das Spiel eigentlich schon gewonnen hatte." Aber verrückt machen lässt sich der Vize-Meister wegen des missglückten Auftakts in der Liga nicht: "Die Saison ist lang. Wichtig ist nicht der Anfang, sondern das Ende", sagt der am Fußgelenk verletzte Nationalspieler Nino Garris, der seinem Arbeitgeber genauso längerfristig fehlt wie Pascal Roller, Carlos Andrade und Jukka Matinnen.

Bremerhaven und Tübingen weiter erfolgreich

Die Mannschaften der Stunde sind indes Aufsteiger Eisbären Bremerhaven und die Walter Tigers Tübingen. Beide verbuchten am Wochenende ihre dritten Erfolge und hielten damit in der Tabelle Anschluss an Alba. Bremerhaven bezwang den sieglosen TBB Trier 72:69 (38:33), die Walter Tigers setzten sich gegen die ebenfalls erfolglose BG Karlsruhe 88:73 (40:30) durch.

Damit verpassten die Karlsruher nach dem Trainerwechsel unter der Woche von Uwe Sauer zu Horst Schmitz den Befreiungsschlag: "Wir haben uns teuer verkauft. Ich werde das Team neu ordnen, brauche dafür aber noch zwei, drei Spiele", erklärte der neue Mann an der Seitenlinie der BG.

Die erste Niederlage der Saison musste Ex-Meister Rheinenergie Köln bei den Artland Dragons in Quakenbrück (76:85) hinnehmen, den ersten Sieg verbuchte Aufsteiger sellbytel Baskets Nürnberg mit 86:82 gegen die EWE Baskets aus Oldenburg.

© SID

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