Algarve-Cup
DFB-Frauen besiegen Norwegen 4:0

Die deutsche Frauen-Fußballnationalmannschaft hat dank der überragenden "Weltfußballerin" Birgit Prinz den Einzug in das Finale um den Algarve Cup fest im Visier. Prinz erzielte beim 4:0-Sieg über Ex-Weltmeister Norwegen zwei Tore innerhalb von drei Minuten.

HB SILVES. Die Stürmerin vom 1. FFC Frankfurt ebnete damit vor rund 200 Zuschauern den Weg zum zweiten Turniersieg nach dem 2:1 zum Auftakt gegen Schweden am Mittwoch.

Die übrigen Treffer gegen die spielerisch überforderten Norwegerinnen in Silves/Portugal gelangen den Potsdamerinnen Anja Mittag (13.) und Conny Pohlers (65.). Im abschließenden Gruppenspiel trifft das Weltmeisterteam von Trainerin Tina Theune-Meyer am Sonntag (17.15 Uhr) in Alvor auf China. "Mit der ersten Hälfte bin ich nicht so zufrieden, aber nach dem 2:0 ist Norwegen dann eingebrochen", sagte Theune-Meyer: "Jetzt wollen wir das Turnier gewinnen."

Die Cheftrainerin setzte gegen Norwegen ganz auf Blockbildung. Außer Abwehrspielerin Kerstin Stegemann (Rheine) standen nur Spielerinnen vom deutschen Meister Turbine Potsdam sowie Ex-Meister und Bundesliga-Spitzenreiter 1. FFC Frankfurt in der Anfangsformation. Die deutsche Elf übernahm gleich das Kommando und setzte den sehr defensiv agierenden Gegner aus Skandinavien beharrlich unter Druck. Im Mittelfeld setzte Renate Lingor in ihrem 100. Länderspiel die Akzente.

Nach dem frühen 1:0 von Mittag wurden die deutschen Aktionen noch sicherer und gefälliger. Nur einmal musste Torfrau Nadine Angerer gegen Norwegens Stürmerin Dagny Mellgren (36.) Kopf und Kragen riskieren. Ansonsten enttäuschte der Gegner rund drei Monate vor der Europameisterschaft in England auf der ganzen Linie. Deutschland kombinierte dagegen auch nach dem Wechsel fast nach Belieben, so dass die Partie durch den Prinz-Doppelschlag frühzeitig entschieden war.

Pech hatte Sandra Minnert. Die Abwehrspielerin vom SC Bad Neuenahr wurde zur zweiten Spielhälfte für Sonja Fuss eingewechselt, musste drei Minuten später aber wegen einer Verletzung wieder vom Platz. Eine genauere Untersuchung im Krankenhaus soll Aufschluss über Art und Schwere ihrer Verletzung geben.

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