Allgemein Allgemein: Alle 71 Länder bei den Commonwealth-Games

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Alle 71 Länder bei den Commonwealth-Games

Trotz der Kritik an den bevorstehenden Commonwealth-Games werden alle 71 Länder in Neu-Delhi teilnehmen. Spitzensportler wie Usain Bolt und Phillips Idowu starten hingegen nicht.

Trotz der weiter anhaltenden Kritik dürfen sich die Veranstalter der bevorstehenden Commonwealth-Games (3. bis 14. Oktober) in Neu-Delhi über einen Teilerfolg freuen. "Es gibt noch eine Menge zu tun, und im Mittelpunkt steht die Sicherheit der Athleten und der Offiziellen. Aber es werden alle 71 Länder teilnehmen", erklärte der Präsident der Commonwealth Games, Mike Fennell, am Samstag.

Erste Athleten erreichen Neu-Delhi

Der erste Schwung von Athleten ist inzwischen in der Hauptstadt Neu-Delhi eingetroffen, darunter auch 21 englische Hockeyspieler. Schottische Athleten werden am Wochenende erwartet. Australien, Neuseeland, Südafrika, Nordirland und Wales sind mit den erzielten Verbesserungen ebenfalls zufrieden und werden ihre Mannschaften in den kommenden Tagen nach Neu-Delhi schicken.

Zuvor hatte Fennell den Druck auf die Veranstalter erhöht. "Es ist klar geworden, dass die ganze Arbeit, die in den letzten Tagen gemacht wurde, schon viel früher hätte gemacht werden müssen", kritisierte der Jamaikaner nach einer Begehung des Athletendorfes. Am Freitag waren die ersten Mannschaften und Einzelsportler aufgrund der immer noch nicht fertiggestellten Quartiere im Athletendorf gezwungen, Notunterkünfte in verschiedenen Hotels zu beziehen.

Dort sollen 6 500 Sportler während der Spiele wohnen. Zur Verbesserung der Hygiene wurde eine gewaltige Kolonne von mehr als 1 000 Arbeitern zur Wohnungssäuberung eingesetzt.

Das Chaos um die Ausrichtung der Spiele in der indischen Hauptstadt habe ungeachtet aller aktuellen Anstrengungen aber schon jetzt ein schlechtes Bild auf die Gastgeber geworfen und Indiens internationales Ansehen beschädigt, erklärte Fennell weiter. Dabei hatte sich Indien mit Blick auf eine Bewerbung um die Olympischen Spiele 2020 als perfekter Gastgeber präsentieren wollen, schließlich hatte Nachbar China als Olympia-Gastgeber von 2008 erfolgreich vorgelegt.

Spitzenathleten nicht am Start

Nicht verhindern können die Veranstalter zudem die Absagen einzelner Spitzenathleten, die sich aufgrund der massiven Probleme gegen eine Teilnahme an den Wettbewerben für Aktive aus England und Großbritanniens früheren Kolonien entscheiden. Synchronspringer Peter Waterfield ist der fünfte englische Athlet, der die Reise nach Indien nicht antritt.

Zuvor hatten auch der walisische Bahnrad-Verfolgungsolympiasieger Geraint Thomas zusammen mit drei Teamkollegen abgesagt. Als erster Athlet aus Neuseeland verzichtete Radprofi Greg Henderson auf die Teilnahme. Auch der dreifache Sprint-Olympiasieger und-Weltmeister Usain Bolt (Jamaika), der englische Dreisprung-Weltmeister Phillips Idowu und die australische Diskus-Weltmeisterin Dani Samuels werden nicht an den Start gehen.

© SID

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