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Deutsche Sporthilfe erhält neue Führungsstruktur

Die Stiftung Deutsche Sporthilfe wird ab April 2010 eine neue Führungsstruktur mit einem hauptamtlichen Vorstand bekommen. Franziska van Almsick gehört künftig dem Aufsichtsrat an.

Die Stiftung Deutsche Sporthilfe setzt auf mehr Professionalität und eine neue Führungsstruktur. Ab dem 1. April 2010 wird der Vorstand ausschließlich hauptamtlich besetzt sein. Das hat der Aufsichtsrat auf seiner 11. Sitzung am Dienstag in Frankfurt/Main beschlossen.

Neue Besetzung in Vorstand und Aufsichtsrat

Demnach soll der bisherige Sporthilfe-Chef Werner E. Klatten dann den Vorsitz des gestärkten Aufsichtsrates von Jürgen Hubbert übernehmen. Klattens Stellvertreterin Franziska van Almsick wird ebenfalls in das Gremium wechseln. Nachfolger von Klatten als Vorstandsvorsitzender soll der ehemalige Wasserball-Nationalspieler und bisherige Vorsitzende der Geschäftsführung, Michael Ilgner, werden.

"Ziel dieser Satzungsänderung ist es, die Stiftung schlank und effizient aufzustellen. Dazu bedarf es eines hauptamtlichen Vorstands, der eigenverantwortlich und schnell handeln kann, sowie eines starken Aufsichtsgremiums, das das operative Geschäft in geeigneter Weise begleitet und überwacht", sagte Hubbert, der sich wieder auf die Führung des Sporthilfe-Stiftungsrates konzentriert.

Die Besetzung des künftigen Vorstands wird auf der nächsten Aufsichtsratssitzung am 18. März 2010 entschieden. Sicher ist, dass der künftig hauptamtliche Vorstand aus vier Mitgliedern bestehen wird und sich die Amtszeit auf vier Jahre beläuft. In dem zwölfköpfigen Aufsichtsrat werden unter anderem ein Mitglied des Ministeriums für Inneres und Sport sowie des Deutschen Olympischen Sportbundes (Dosb) vertreten sein.

"Sporthilfe ist stabil"

Auch Klatten hält den Schritt für notwendig und zog zugleich ein positives Fazit seiner bisher einjährigen Amtszeit. "In Zeiten der wirtschaftlichen Krise ist die Sporthilfe stabil", sagte Klatten: "Es gibt keine nennenswerten Ausfälle bei Partnern und Kuratoren." Auch der Ball des Sports werde wieder einen Benefizerlös von 700 000 bis 800 000 Euro erzielen.

In Zukunft will die Sporthilfe auch auf eine nationale Spendenkampagne setzen. Die Zusammenarbeit mit der Deutschen Fußball Liga (DFL) wird fortgesetzt. Modernisiert ist ab Dienstag bereits die eigene Homepage. Zudem wird die Sporthilfe ab Januar mit einem neuen Logo - einer abstrakt gehaltenen Pyramide in den Landesfarben Schwarz-Rot-Gold - auftreten.

© SID

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