"Sports-for-Peace"-Awards in Berlin verliehen

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"Sports-for-Peace"-Awards in Berlin verliehen

Iranische Fußballnationalspieler, darunter Ali Karimi und Mehdi Mahdavikia, sind mit dem "Sports-for-Peace"-Award ausgezeichnet worden. Auch Sergej Bubka erhielt einen Preis.
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Spieler der iranischen Fußball-Nationalmannschaft haben am Rande der Leichtathletik-WM in Berlin den ersten "Sports-for-Peace"-Award verliehen bekommen. Die Spieler, darunter der ehemalige Bayern-Profi Ali Karimi und der Frankfurter Mehdi Mahdavikia, bekamen die Auszeichnung, weil sie beim WM-Qualifikationsspiel gegen Südkorea im vergangenen Juni grüne Armbänder zur Unterstützung von Oppositionsführer Hossein Mussawi getragen hatten.

Aus Angst vor Repressalien war bei der Preisverleihung am Sonntag im Berliner "Champions Club" kein Spieler anwesend. Die Auszeichnung nahm deshalb stellvertretend der im Iran geborene deutsche Bundestagabgeordnete Omed Nouripour (Die Grünen) entgegen.

Die Olympiasieger Sergej Bubka und Edwin Moses wurden zudem jeweils mit einem Ehrenpreis geehrt. Stabhochsprung-Weltrekordler Bubka engagiert sich unter anderem mit dem Bau von Sportschulen in seiner ukrainischen Heimat. Der amerikanische ehemalige Hürdenläufer Moses ist ebenfalls sozial engagiert und auch Vorsitzender der Laureus World Sports Academy, die den "Sport Oscar" vergibt.

Die humanitäre und soziale Initiative "Sports for Peace" wurde am Rande der Leichtathletik-WM von Istaf-Chef Gerhard Janetzky und dem Produzenten Jaka Bizilj gegründet. Ausgezeichnet werden Sportler für ihr soziales Engagement. In der Jury für die Preise saßen auch prominente Sportler wie Schwimm-Olympiasieger Michael Groß.

© SID

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