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Wettanbieter bwin will sich vom Sponsoring lösen

Der Sportwettenanbieter bwin will sich offenbar von mehreren Sponsoren-Engagements verabschieden. Damit würden dem deutschen Sport geschätzte 25 Mill. Euro im Jahr verloren gehen.

Der Sportwettenanbieter bwin will sich offenbar aus dem Sport-Sponsoring zurückziehen. Damit würde dem deutschen Sport einer der derzeit wichtigsten Geldgeber verloren gehen. Das Wirtschaftsmagazin "Sponsors" gab bekannt, dass bwin möglicherweise schon kommende Woche eine Entscheidung treffen wird.

Bei den Engagements soll es sich in erster Linie um die Vereine beziehungsweise Verbände handeln, bei denen bwin auf Grund der viel diskutierten rechtlichen Problematik im Sportwettensektor nicht als "bwin" werben darf. So muss der Wettanbieter bereits seit Saisonbeginn bei mehreren Klubs mit dem Schriftzug "we win" auftreten, um das teilweise hierzulande herrschende Werbeverbot für private Wettunternehmen zu umgehen.

Die betroffenen Vereine und Verbände sollen von den geplanten Maßnahmen bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht informiert sein. Zudem wäre auch noch die juristische Frage zu klären, inwieweit ein vorzeitiger Ausstieg aus den Verträgen überhaupt umzusetzen ist.

Überprüfung der gesetzlichen Situation in Deutschland

bwin-Unternehmenssprecher Hartmut Schultz erklärte: "Wir wollen nicht, dass bei unseren Partnern eine Verunsicherung entsteht. Derzeit ist Fakt, dass kein Rückzug aus einzelnen Engagements beschlossen ist. Allerdings ist es richtig, dass wir aktuell unseren gesamten Kommunikationsmix auf Grund der schwierigen gesetzlichen Situation auf dem deutschen Sportwettenmarkt überprüfen."

bwin (ehemals betandwin) gehört mittlerweile zu den wichtigsten Partnern des Sports und investiert aktuell geschätzt rund 25 Mill. Euro im Jahr in Deutschland in Sponsoring. Das Unternehmen ist unter anderem Hauptsponsor von Fußball-Bundesligist Werder Bremen und Zweitligist 1 860 München sowie Bandenpartner bei mehreren Fußballklubs. Darüber hinaus ist bwin Partner des Ligapokals sowie der Handball- und Basketball-Bundesliga.

© SID

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