Allgemein Commonwealth Games
Commonwealth-Spiele enden mit Australiens Triumph

Australien hat die Commonwealth Games im indischen Neu-Delhi als Spitzenreiter im Medaillenspiegel beendet. Insgesamt gingen 74 Goldmedaillen nach "Down Under".

Mit einem australischen Triumph in der Nationenwertung gingen am Donnerstag die skandalumwitterten Commonwealth-Spiele in Neu Delhi zu Ende. Den Schlusspunkt setzte nach elf Wettkampftagen mit Doping, Pannen und einer Virusinwelle setzte der englische Prinz Edward.

Australien gewann fast so viele Goldmedaillen (74) wie dahinter Indien (38) und England (37) auf den Plätzen zwei und drei zusammen und stellte in den Schwimmern Alicia Coutts (5 Siege) und Leisel Jones (ihr 10. Gold der Spiele) auch die erfolgreichsten Athleten.

Negative Höhepunkte waren neben Organisationspannen und verseuchtem Wasser, das zum Erkranung Dutzender Athleten führte, drei Dopingfälle. Nach 100-m-Siegerin Osayemi Oludamola und Hürdensprinter Samuel Okon (beide Nigeria), die positiv auf die amphetaminähnliche Substanz Methylhexaneamin getestet worden waren, flog am Mittwoch die indische Geherin Rani Yadav bei der Dopingkontrolle auf. Die 20-Jährige hatte im 20-km-Gehen am vergangenen Wochenende Platz sechs belegt.

© SID

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