Allgemein Doping
Athleten protestieren gegen Generalverdacht

Der Aktivenbeirat des Dosb hat dazu aufgerufen, generelle Doping-Vorwürfe gegen Profisportler einzustellen. "Dies diskreditiert die sauberen Spitzensportler zu unrecht", sagte Fechterin Claudia Bokel.

Im Rahmen der Halbjahres-Pressekonferenz der Nationalen-Anti-Doping-Agentur hat sich der Beirat der Aktiven des Deutschen Olympischen Sportbundes (Dosb) in Kreischa gegen einen General-Dopingverdacht für Sportler wegen der jüngsten Geständnisse von Radprofis gewandt: "Ein solcher Generalverdacht wirft ein denkbar schlechtes Licht auf die überwiegende Mehrzahl der Athleten, die täglich saubere Spitzenleistungen erbringen, und diskreditiert somit die sauberen Spitzensportler zu unrecht", sagte Fechterin Claudia Bokel als Sprecherin des Gremiums.

Ein entscheidender Punkt im gemeinsamen Kampf gegen Doping sei die intensivere und einheitliche Kommunikation zwischen Nada, Welt-Anti-Doping-Agentur, Verbänden und Athleten. Deshalb sollten sich Sportler weiter intensiv über Anti-Doping-Maßnahmen informieren. Gelegenheit dazu besteht am Samstag, wenn Nada und der Beirat der Aktiven zu einer Informationsveranstaltung nach Bonn einladen. Dabei soll auch umfassend über die seit 1. Juli geltende sogenannte "Missed Test-Policy" gesprochen werden, die die Abmeldepflichten der Sportler regelt.

© SID

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