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Suspendierung der Uniklinik Freiburg aufgehoben

Der Deutsche Olympische Sportbund hat die Suspendierung der sportmedizinischen Abteilung der Freiburger Uniklinik, die nach den Dopingvorwürfen ausgesprochen wurde, aufgehoben.

Die Suspendierung der sportmedizinischen Abteilung der Freiburger Uniklinik als medizinisches Versorgungszentrum des Deutschen Olympischen Sportbundes (Dosb) ist aufgehoben. Diesen Beschluss fasste das Dosb-Präsidium am Mittwoch in Berlin auf Empfehlung der Expertenkommission zur Aufklärung der Vorwürfe gegen Mediziner der Einrichtung. "Allerdings verlangen wir fortan von allen 23 Versorgungszentren die Einführung eines effizienten Anti-Doping-Managements", sagte Dosb-Generaldirektor Michael Vesper.

Der Dosb hatte die Freiburger Uniklinik im Mai 2007 suspendiert, nachdem der ehemalige Rad-Verbandsarzt Georg Huber die Verabreichung von Dopingmitteln zwischen 1980 und 1990 gestanden hatte. Die Dopingvorwürfe waren im Zusammenhang mit dem ehemaligen Radrennstall Telekom/T-Mobile gegen Ärzte der Einrichtung laut geworden. Die daraufhin eingesetzte Expertenkommission fand Belege für systematisches Doping von 1995 bis 2006.

Derzeit ermittelt die Freiburger Staatsanwaltschaft gegen die ehemaligen Ärzte Andreas Schmid und Lothar Heinrich sowie gegen vier weitere Mediziner. In deren Fall geht es aber nicht wie bei Schmid und Heinrich um Verstöße gegen das Arzneimittelgesetz, sondern um den Verdacht der Vorteilsannahme.

© SID

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