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Deutsche Sporthilfe meistert Führungskrise

Die Unstimmigkeiten bei der Stiftung Deutsche Sporthilfe sind vom Tisch. Der Aufsichtsrat sprach der Vorsitzenden Linsenhoff und dem Aufsichtsratschef Gäb sein Vertrauen aus.

Die Stiftung Deutsche Sporthilfe hat ihre Führungskrise gemeistert und kann weiter auf ihre Vorsitzende Ann Kathrin Linsenhoff sowie Hans Wilhelm Gäb als Aufsichtsratschef bauen. Zwischen dem Duo hatte es zuletzt Dissonanzen gegeben. Der Aufsichtsrat habe beiden am Sonntagabend in einer außerordentlichen Sitzung sein Vertrauen ausgesprochen, hieß es in einer Pressemitteilung.

Gäb hatte seine seit 1. Januar 2008 im Amt befindliche Nachfolgerin wegen ihrer Amtsführung, mangelnder Teamfähigkeit und eines Interessenskonflikts mit ihrer Position als stellvertretende Vorsitzende des Kinderhilfswerks Unicef kritisiert. Außerdem ging es um die Personalie Johannes B. Kerner. Der Fernsehmoderator soll Sporthilfe-Vize werden, Linsenhoff war angeblich erst spät in die Entscheidung eingebunden worden.

"Beide Seiten bedauern die Irritationen"

"Der Aufsichtsrat hat sein Auswahl- und Berufungsrecht für die Mitglieder des Vorstandes ausdrücklich bekräftigt. In diesem Zusammenhang bedauern beide Seiten die Irritationen, die bei der zum Teil öffentlichen Diskussion um die Zuwahl von Kandidaten in den Vorstand aufgetreten sind. Der Vorwurf, der Aufsichtsrat habe in diesem Fall nicht sauber gehandelt, ist unberechtigt", hieß es.

Zufrieden zeigte sich Gäb: "Mit diesen Erklärungen sind die Voraussetzungen dafür gegeben, die Zusammenarbeit zwischen Aufsichtsrat und Vorstand zu stärken und sich auf die Ziele und Ideale der Sporthilfe zu konzentrieren."

Die Sporthilfe unterstützte seit ihrer Gründung 1967 mehr als 40 000 Athleten mit 350 Mill. Euro. Aktuell profitieren rund 3 800 Kaderathleten in 50 Sportarten mit jährlich insgesamt zehn bis zwölf Mill. Euro davon.

© SID

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