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Köhler gibt Startschuss zu den Special Olympics

Die Special Olympics in Berlin werden am kommenden Dienstag von Bundespräsident Horst Köhler eröffnet. Bei den Deutschland-Spielen der geistig Behinderten messen sich über 2 700 Sportler in 15 Sportarten.

Bundespräsident Horst Köhler eröffnet am kommenden Dienstag (12. September) die Special Olympics der geistig Behinderten in Berlin. Das Staatsoberhaupt ist auch Schirmherr der Veranstaltung. An den Wettbewerben unter dem Motto "Dein Herz gewinnt" nehmen 2 726 Athleten in Begleitung von rund 2000 Betreuern in 15 Sportarten teil, die meisten im Schwimmen (716) und in der Leichtathletik (646), die wenigsten im Golf (10). Der Etat der Veranstaltung beträgt rund 600 000 Euro.

Die bis zum 15. September dauernden Special Olympics sind die deutschen Nominierungsspiele für die Weltspiele der geistig Behinderten im Oktober 2007 in Shanghai (China). "Wir wollen die Athleten aktivieren, aus ihren Familien herausholen und Lebensfreude schaffen", sagte Thomas Reinecke, Direktor der Special Olympics Deutschland, am Dienstag bei der Vorstellung des Programms. Und Peter Hanisch, Präsident Landessportbundes Berlin, meinte: "Die Spiele sollen beweisen, dass die behinderten Athleten mittendrin sind in unserer Gesellschaft und nicht im Abseits stehen."

Die Special Olympics 2006 verzeichnen die größte Teilnehmerzahl der bis ins Jahr 1998 reichenden Geschichte der Veranstaltung, obwohl Fußball schon ausgegliedert ist. Die Fußballer treffen sich zu ihren Spielen vom 10. bis 12. Oktober in Karlsruhe.

In Deutschland treiben rund 35 000 geistig behinderte Menschen Sport, weltweit rund zwei Millionen. Die Special Olympics wurden in den Sechziger Jahren in den USA ins Leben gerufen. Der deutsche Arm der internationalen Organisation existiert seit Mitte der 90er Jahre.

© SID

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