Allgemein Sportpolitik
Deutschland will Antidoping-Konvention mittragen

Die Bundesregierung hat dem deutschen Bundestag und -rat einen Entwurf eines Vertrages für eine weltweit einheitliche Dopingbekämpfung zugeleitet. Bisher haben 17 UN-Mitgliedsstaaten die Konvention ratifiziert.

Dem deutschen Bundestag sowie dem Bundesrat ist von der Bundesregierung ein Vertragsentwurf für eine weltweit einheitliche Dopingbekämpfung zugesandt worden. Die offizielle Anerkennung der Antidoping-Konvention, die von der Generalkonferenz der UN-Organisation für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (Unesco) im Oktober 2005 angenommen und den Mitgliedsländern zugeleitet wurde, soll in Deutschland im ersten Quartal 2007 erfolgen. Bisher haben 17 Staaten die Konvention ratifiziert. Damit das Übereinkommen in Kraft treten kann, muss es von mindestens 30 Mitgliedsländern angenommen sein.

Mit der Ratifizierung verpflichtet sich jeder Vertragsstaat, für die Ziele der Konvention "geeignete Maßnahmen zu ergreifen". Dies könnten Gesetze, sonstige Vorschriften, politische Maßnahmen oder Verwaltungspraktiken sein. Um den Verpflichtungen nachzukommen, könnten sich die Staaten auf Antidoping-Organisationen sowie Sportverbände stützen.

"Bund, Ländern und Gemeinden entstehen durch die Ausführung des Gesetzes keine zusätzlichen Kosten, da die materiellen Anforderungen des vorliegenden Übereinkommens in der Bundesrepublik Deutschland bereits weitgehend umgesetzt sind", heißt es in der Begründung zum Vertragsgesetz. In einer Denkschrift zur der Konvention wird festgestellt, es liege auch im deutschen Interesse, "dass die erforderlichen Maßnahmen in allen Vertragsstaaten im erforderlichen Umfang und nach grundsätzlich gleichen Maßgaben durchgeführt werden".

© SID

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