Allgemein Sportpolitik
Schäuble plant beim Anti-Doping Modifikationen

Zwar lehnt Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble ein Anti-Doping-Gesetz weiterhin ab, doch will er mit DSB und NOK zusammen Gespräche über Modifikationen führen. Die Fusion zum Dosb begrüßte Schäuble unterdessen sehr.

Dem Bundesinnenminister untersteht auch das Ressort Sport - und dort will Wolfgang Schäuble künftig auch mitmischen. Zwar hat sich Schäuble erneut gegen ein Anti-Doping-Gesetz ausgesprochen, zugleich aber "an bestimmten Punkten auch gesetzgeberischen Handlungsbedarf" in dieser Frage eingeräumt. Dies werde man mit Deutschem Sportbund (DSB) und Nationalem Olympischem Komitee (NOK) in nächster Zeit genau prüfen, sagte Schäuble im Interview mit der FAZ. Dabei wolle sich der Bund "im Sinne der Partnerschaft auf das konzentrieren, was der Sport allein nicht leisten kann".

Die Fusion von DSB und NOK zum Deutschen Olympischen Sportbund (Dosb) bezeichnete er als Schritt in die richtige Richtung. "Politik und Wirtschaft werden endlich nur noch einen Ansprechpartner haben." Bei der Mittelvergabe werde das Innenministerium "nicht einfach der Zahlmeister sein, den man nur Überweisungen unterschreiben lässt." Er als Sportminister trage "schließlich Verantwortung dafür, dass die Mittel der Steuerzahler zielführend eingesetzt werden".

Kritisch äußerte sich Schäuble zur möglicherweise anstehenden Liberalisierung von Sportwetten. Er sehe einen hohen Wert darin, dass durch die derzeitige Gesetzgebung auf dem Glücksspiel- und Sportwettenmarkt in hohem Maße Sportförderung möglich sei. "Ich wäre traurig, wenn wir das nicht mehr könnten."

© SID

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