Allgemein Sportpolitik
Zurückgetretene Linsenhoff übt Kritik an Gäb

Die als Vorsitzende der Deutschen Sporthilfe zurückgetretene Ann Kathrin Linsenhoff hat Aufsichtsratschef Hans W. Gäb kritisiert. Sein Verhalten empfand sie teilweise als Mobbing.

Nach ihrem Rücktritt als Vorstandsvorsitzende der Stiftung Deutsche Sporthilfe hat Ann Kathrin Linsenhoff den Aufsichtsratschef Hans Wilhelm Gäb wegen der Art und Weise ihrer Entmachtung kritisiert. "Wenn man fair und im Team arbeitet, dann muss man dem anderen gegenüber auch persönlich die Kritik mitteilen und ihm eine Chance geben - und nicht die Kritik über Dritte lancieren", sagte die Olympiasiegerin mit der Dressur-Equipe von 1988 in einem Interview der Sport-Bild.

Linsenhoff: "Sache geht mir sehr nahe"

Gäb hatte seiner selbst gewählten Nachfolgerin, die ihr Amt erst am 1. Januar 2008 angetreten hatte, Schwächen bei der Amtsführung und mangelnde Teamfähigkeit vorgeworfen und damit die Diskussion über die 48-Jährige ausgelöst. Dieses Verhalten habe sie als eine Art Mobbing empfunden. "Die Sache geht mir sehr nahe", erklärte Linsenhoff: "Es ist nicht einfach. Vor allem aber rückt es die Sporthilfe in ein schlechtes Licht. Das hat sie nicht verdient."

Sie hoffe, dass die Förderer und Unterstützer der Sporthilfe angesichts der Querelen um ihre Person nicht an der Institution zweifeln: "Die Sporthilfe liegt mir am Herzen. Ich bin ja nicht gern zurückgetreten."

© SID

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