American Football NFL Europa
Centurion Hippler gegen Berlin vor Rekordeinsatz

Am vierten Spieltag der NFL Europa stehen sich heute die Cologne Centurions und Berlin Thunder gegenüber. Dabei steht der Kölner Werner Hippler vor seinem 100. Spiel in der Europaliga. Das ist ein neuer Rekord.

Werner Hippler steht in der NFL Europa heute (18 Uhr) vor einem Rekordeinsatz und wird damit deutsche Football-Geschichte schreiben. Der Kölner bestreitet in der Partie seiner Centurions gegen Berlin Thunder sein 100. Spiel in der Europaliga. "Das ist eine schöne Sache. Ich glaube, diese Marke wird so schnell keiner mehr erreichen", sagte der 36-Jährige vor seinem Jubiläum. Seit elf Jahren spielt das Kölner Urgestein schon im europäischen Ableger der NFL, nach dieser Saison soll definitiv Schluss sein: "Diesmal höre ich wirklich auf."

"Noch einmal den World Bowl gewinnen"

Seinen Rekord für die Ewigkeit will Hippler natürlich mit einem Sieg feiern. Denn mit dem dritten Erfolg der Saison würden die Kölner dem großen Ziel ihres Jubilars einen Schritt näherkommen. "Ich möchte mein Abschiedsspiel am 23. Juni in Frankfurt machen", sagte Hippler mit Blick auf das Finale in der Main-Metropole. "Ich möchte noch einmal dort den World Bowl gewinnen, wo ich angefangen habe." Der Tight End hatte seine Profi-Karriere beim Rekordmeister Frankfurt Galaxy begonnen und mit den Hessen drei Meistertitel gewonnen.

Titelverteidiger Frankfurt peilt am Sonntag (15 Uhr) beim Vize-Meister Amsterdam Admirals den ersten Auswärtssieg seit vier Jahren an. "Wir stehen mit drei Siegen aus drei Spielen an der Tabellenspitze, aber das bedeutet noch nicht viel", sagte Headcoach Mike Jones vor der Neuauflage des Vorjahresfinales: "Wir dürfen uns jetzt nicht auf die faule Haut legen." Das Hinspiel gewannen die "Galaktischen" bereits 30:14, mit einem weiteren Sieg könnten sie dem Finale in eigener Arena einen großen Schritt näherkommen.

Fast schon um die letzte Chance geht es dagegen am Sonntag (16 Uhr) zwischen den Hamburg Sea Devils und Rhein Fire. "Der Sieger kann sich Hoffnungen auf den World Bowl machen", sagte der Düsseldorfer Headcoach Rick Lantz: "Für den Verlierer ist die Lage schwer, aber noch nicht völlig hoffnungslos." Hamburg hat bislang beide Heimspiele gegen Fire gewonnen.

© SID

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