American Football NFL Europa
Kampf um den ersten Finalplatz in Hamburg

Nach dem Spitzenspiel der NFL Europa wird nur einer der Konkurrenten als erstes Team vorzeitig in den World Bowl einziehen dürfen. Gastgeber Hamburg Sea Devils fordert dabei Rekordmeister Frankfurt Galaxy.

Es kann nur einen geben - zumindest was den vorzeitigen Einzug in den World Bowl der NFL Europa angeht. Im ersten "Endspiel" kann Rekordmeister und Gründungsmitglied Frankfurt Galaxy am Samstag (18.00 Uhr) mit einem Sieg bei den Hamburg Sea Devils seine achte Finalteilnahme bereits am vorletzten Spieltag perfekt machen, die Hanseaten könnten ihrerseits in ihrer dritten Saison in der Europaliga erstmals den Sprung ins Endspiel schaffen.

"Das ist das wichtigste Spiel der Sea Devils bisher", sagte Hamburgs Quarterback Casey Bramlet und fügte selbstbewusst hinzu: "Wir wollen beweisen, dass wir uns vor niemandem verstecken müssen." Gegen die Hessen, die 1992 das erste deutsche Team in der damaligen World League waren, peilen die Hamburger den vierten Heimsieg in Folge und damit einen Vereinsrekord an. Auch ihre Zuschauerbestmarke von 21 204 Besuchern (2005 ebenfalls gegen Frankfurt) haben sie im Visier.

"Mehr kann man den Fans nicht bieten: Am neunten Spieltag der Zweite gegen den Ersten. Das wird ein Football-Fest", versprach Headcoach Vince Martino. Sollten die "Seeteufel" mit mehr als drei Punkten Unterschied gewinnen, würden sie die Galaxy als Tabellenführer ablösen und hätten die Finalteilnahme praktisch sicher. Die Hessen dagegen können mit einem Sieg schon definitiv das Ticket für den World Bowl am 23. Juni im eigenen Stadion lösen. "Wir haben unser Schicksal in den eigenen Händen", sagt Galaxy-Cheftrainer Mike Jones.

Centurions mit Sieg gegen Amsterdam weiter im Rennen

Auf das Spitzenspiel im hohen Norden blicken auch die Centurions, die mit einem Sieg am Samstag (18.00 Uhr) gegen die Amsterdam Admirals ihre World-Bowl-Chance wahren wollen. Dann könnte es für die Kölner in der letzten Runde am 16. Juni in Frankfurt zum Endspiel um den Finaleinzug kommen.

Damit haben die Ex-Meister Berlin Thunder und Rhein Fire, die bereits heute Abend (19.00 Uhr) aufeinander treffen, nichts mehr zu tun. Für beide geht es nur noch darum, eine verkorkste Saison noch halbwegs versöhnlich abzuschließen.

© SID

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