American Football NFL Europa
NFL Europa verbucht Zuschauerrekord

Die NFL Europa hat zu Beginn der 15. Football-Saison einen Zuschauerrekord zu vermelden. Zu den sechs Partien der ersten beiden Spieltage strömten 151 057 Besucher in die Stadien.

Mit einem Zuschauerrekord ist die NFL Europa in ihre 15. Football-Saison gegangen. Insgesamt 151 057 Besucher kamen zu den sechs Partien der ersten beiden Spieltage - mehr als jemals zuvor seit dem Neubeginn der ehemaligen World League 1995 in Europa. 25 176 Fans kamen durchschnittlich zu den ersten Heimspielen der sechs Teams. Nach der Bestmarke mit insgesamt 89 367 Zuschauern am ersten Wochenende verzeichnete am Sonntag Berlin Thunder zudem mit 30 657 Besuchern die beste Kulisse in der Klubgeschichte.

"Das ist ein positives Zeichen für den weiteren Saisonverlauf und zeigt, dass American Football hier auf großes Interesse stößt", sagte Managing Director Uwe Bergheim, der vor der Spielzeit einen Zuschauerschnitt von 20 000 als Ziel ausgegeben hatte. 2006 waren lediglich 17 666 Fans pro Spiel registriert worden. Den besten Besuch verzeichnete die Europa-Liga vor zwei Jahren mit einem Schnitt von 18 965. Mehr Zuschauer waren nur 1991 (25 361) und 1992 (24 216) gekommen, als noch in Europa und Nordamerika mit insgesamt zehn Teams gespielt wurde.

Berlin verliert gegen Hamburg

Berlin konnte vor der Rekordkulisse im Olympiastadion aber nicht den zweiten Saisonsieg einfahren und Spitzenreiter und Titelverteidiger Frankfurt Galaxy auf den Fersen bleiben. Beim 7:16 gegen die Hamburg Sea Devils war die Fehlerquote zu hoch. "Wir haben hart gekämpft, uns aber durch Turnovers und Strafen selbst schwer geschadet", sagte Thunder-Headcoach John Allen. Matchwinner der Sea Devils, die wie Berlin nun einen Sieg und eine Niederlage auf dem Konto haben, war Kicker Shane Andrus. Der 26-Jährige erzielte drei Fieldgoals, verbuchte zudem den Extrapunkt nach dem Touchdown von Jermaine Allen und brachte es auf insgesamt zehn Zähler.

Einziges ungeschlagenes Team nach zwei Spieltagen ist Titelverteidiger Frankfurt, der sich auch im Spitzenspiel bei den Centurions Köln mit 18:13 durchsetzte und seine Ansprüche auf die fünfte Meisterschaft unterstrich. Nach dem 3:15-Fehlstart gegen Berlin feierte Rhein Fire mit 16:10 beim Vizemeister Amsterdam Admirals den ersten Saisonsieg und schloss zur Konkurrenz auf. Lediglich die Niederländer warten nach zwei Spieltagen noch auf den ersten Erfolg.

© SID

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