American Football NFL Europe
"Bier-Doping" soll Rhein Fire Finaleinzug sichern

Vor dem Fernduell um den Einzug in den World Bowl hat Rhein Fire zehn Fässer Altbier als "Bier-Doping" nach Berlin geschickt. Nur wenn Frankfurt Galaxy bei Berlin Thunder verliert, winkt Düsseldorf das Endspiel.

Ausgerechnet das typische Düsseldorfer Altbier soll Rhein Fire im Fernduell der NFL Europe um das zweite World-Bowl-Ticket zum Erfolg verhelfen. Zehn Fässer des Gerstensaftes schickten die Düsseldorfer am Freitag nach Berlin, damit Vizemeister Berlin Thunder Schützenhilfe leistet. Denn der zweimalige Champion Fire kann nur noch ins Endspiel einziehen, wenn er heute (19.00 Uhr) das rheinische Derby gegen die Cologne Centurions gewinnt und gleichzeitig Konkurrent Frankfurt Galaxy in der Hauptstadt verliert.

"Damit soll das Football-Wunder doch noch wahr werden", sagte Fire-Manager Sammy Schmale. Die Berliner, die nach vier Pleiten in Serie auf den letzten Platz abgerutscht sind, haben nicht nur wegen des "Bier-Dopings" Unterstützung angekündigt.

Berlin will sich "noch einmal richtig reinhängen"

"Für mich als ehemaligen Düsseldorfer ist es natürlich eine Selbstverständlichkeit, dass ich alles gebe, damit es Fire in den World Bowl schafft", sagte Abwehrspieler Christian Mohr: "Wir werden uns noch einmal richtig reinhängen."

Auch Thunder-Headcoach Rick Lantz versprach seinem früheren Assistenten Jim Tomsula tatkräftige Hilfe: "Ich hoffe, dass es mein Freund mit seinem Team ins Finale schafft. Wir werden alles versuchen, damit wir ihm die Grundlage dafür verschaffen."

Fire-Cheftrainer Tomsula weiß den Freundschaftsdienst zu schätzen, mahnte aber auch: "Zu allererst müssen wir selbst gewinnen, sonst nützt uns ein Berliner Sieg auch nichts."

Frankfurt reicht Remis zum Final-Einzug

Für Frankfurt ist die Ausgangssituation vor dem letzten Vorrundenspiel (18.00 Uhr) im Berliner Jahn-Sportpark günstiger als für den Konkurrenten. Der Rekordmeister hat sein Schicksal selbst in der Hand, denn ein Unentschieden reicht zum siebten Finaleinzug der "Galaktischen". "Es hängt von uns alleine ab, ob wir nächste Woche noch spielen", sagte Abwehrkoordinator Ed O´Neil.

Bereits für den World Bowl XIV am 27. Mai in Düsseldorf qualifiziert ist Titelverteidiger Amsterdam Admirals. Die Niederländer, die nicht mehr von Platz eins zu verdrängen sind, können ihr letztes Vorrundenspiel (19.00 Uhr) gegen die Hamburg Sea Devils nutzen, um sich für das Finale einzuspielen.

© SID

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