American Football NFL Europe
David gegen Goliath in der NFL-Europe

NFL-Europe-Tabellenführer Rhein Fire empfängt heute die Hamburg Sea Devils. Die bisher sieglosen Hansestädter gehen beim ungeschlagenen Spitzenreiter in der LTU arena als Außenseiter in die Partie.

Wenn der ungeschlagene Spitzenreiter der NFL Europe gegen das Liga-Schlusslicht antritt, liegt der Vergleich David gegen Goliath nahe. In der heutigen Begegnung empfängt Rhein Fire als derzeitiges Maß der Dinge ab 19 Uhr die noch sieglosen Hamburg Sea Devils. "Wir haben dreimal gewonnen, aber wir müssen mit dem Erfolg richtig umgehen", warnte Fire-Headcoach Jim Tomsula: "Es gibt noch eine ganze Menge Dinge, die wir falsch machen."

Verlassen konnte sich der neue Cheftrainer bisher auf die Abwehr der Düsseldorfer, die in den ersten drei Spielen nur 16 Punkte zuließ. Nicht zuletzt wegen der starken Defensive ist der zweimalige Meister auf dem besten Weg ins Finale am 27. Mai vor eigenem Publikum. Dabei spricht die Statistik eindeutig für Rhein Fire: Von den 14 Teams, die in der 14-jährigen Ligageschichte mit drei Siegen in die Saison starteten, erreichten zwölf am Ende den World Bowl.

Verfolger-Duell ist Spannungs-Garant

Während in Düsseldorf nicht unbedingt mit vielen Punkten zu rechnen ist, garantiert das Duell der Verfolger für ein hohes Ergebnis. Vizemeister Berlin Thunder und Titelverteidiger Amsterdam Admirals, die sich am Samstag (18uhr) im Olympiastadion bereits zur zweiten Finalrevanche treffen, sorgten in ihren bisherigen Vergleichen regelmäßig für spektakulären Offensiv-Football.

Im Schnitt gab es 55 Punkte, wenn die beiden Teams aufeinander trafen. Zum Saisonauftakt wurden sogar 62 Zähler verbucht, als Berlin 33:29 in Amsterdam gewann. "Die Admirals haben in Gibran Hamdan wahrscheinlich den besten Quarterback der Liga", lobte Thunder-Headcoach Rick Lantz den Gegner, "und in Bart Andrus einen sehr offensiv denkenden Trainer, der gerne tiefe Pässe spielen lässt."

Um den Anschluss an die Konkurrenz kämpfen am Samstag (19 Uhr) die Frankfurt Galaxy und die Cologne Centurions, die jeweils nur einen Sieg, aber schon zwei Niederlagen auf dem Konto haben.

© SID

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