American Football NFL Europe
Sea Devils hoffen auf ersten Saisonsieg

Nach sechs Spielen ohne Sieg wollen die Hamburg Sea Devils heute in der NFL Europe gegen die Amsterdam Admirals den ersten Saisonerfolg einfahren. Zudem treffen die Cologne Centurions auf Frankfurt Galaxy.

Am siebten Spieltag der NFL Europe stehen die Hamburg Sea Devils vor einer schweren Aufgabe. Ausgerechnet gegen den Tabellenführer soll die schwarze Serie der Hanseaten enden. Nach sechs Spielen ohne Sieg wollen die Hamburger heute (18.00 Uhr) gegen Titelverteidiger Amsterdam Admirals endlich den ersten Erfolg der Saison feiern. "Es wird Zeit, dass wir auch mal das Glück auf unserer Seite haben", sagte Headcoach Jack Bicknell vor dem ungleichen Duell mit dem besten Team der Liga, das zuletzt fünfmal hintereinander gewann.

Die Hamburger dagegen sind rekordverdächtig schlecht in ihre zweite Spielzeit gestartet: Zuletzt hatte Ohio Glory 1992 in der damaligen World League nach sechs Spielen noch keinen Sieg auf dem Konto. Als bislang einziges Team in der Ligageschichte bis zum Saisonende ganz ohne Erfolg geblieben waren ein Jahr zuvor die Raleigh-Durham Skyhawks.

Rhein Fire will gegen Berlin zurück in die Erfolgsspur

Ein Sieg der "Seeteufel" würde den Verfolgern Rhein Fire und Frankfurt Galaxy in die Karten spielen. Die Düsseldorfer, die zuletzt zweimal hintereinander gegen den Spitzenreiter verloren, wollen im heutigen Heimspiel (19.00 Uhr) gegen Vizemeister Berlin Thunder in die Erfolgsspur zurückkehren. "Es stinkt mir, dass wir diese zwei Niederlagen kassiert haben", sagte Fire-Headcoach Jim Tomsula: "Ich hasse es zu verlieren. Wir wollen mit harter, kontinuierlicher Arbeit wieder nach vorne kommen. Ich glaube nicht an Glück, sondern nur an harte Arbeit."

Die Erfolgsserie von zuletzt drei Siegen will Frankfurt am Sonntag (16.00 Uhr) bei den Cologne Centurions fortsetzen. "Das ist ein sehr wichtiges Spiel für uns. Wir müssen zeigen, dass wir uns von Woche zu Woche verbessern", sagte Headcoach Mike Jones. Der Vorteil der drittplatzierten "Galaktischen": In der Schlussphase der Saison empfangen sie sowohl Spitzenreiter Amsterdam als auch den Tabellenzweiten Rhein Fire noch vor eigenem Publikum.

© SID

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