American Football NFL
Mcnabb schickt Owens frustriert nach Hause

Terrell Owens musste bei seiner Rückkehr nach Philadelphia eine Pleite einstecken. Der Ex-Eagle unterlag mit den Dallas Cowboys 24:38. Philadelphia-Quarterback Donovan Mcnabb brachte sein Team dabei auf die Siegerstraße.

Niederlage für Terrell Owens und die Dallas Cowboys am fünften Spieltag der US-amerikanischen Football-Profiliga NFL: Bei seiner Rückkehr nach Philadelphia bekam das einstige "Enfant terrible" nicht allein die Verachtung des Publikums zu spüren, sondern musste am Ende auch eine deutliche 24:38-Schlappe hinnehmen.

Duell mit Spannung erwartet

Mit Spannung war das Duell der beiden Teams erwartet worden, galt Owens doch vor nicht allzu langer Zeit noch als Publikumsliebling bei seinem Ex-Klub. Nachdem er die Eagles 2004 fast zum Super-Bowl-Titel geführt hatte, brachte sich der exzentrische Wide Receiver mit seinem launischen Verhalten und Kritik an den Kollegen aber mehr und mehr selbst ins Abseits, ehe er das Team in der letzten Saison verlassen musste. Ende September 2006 hatte Owens dann mit einem angeblichen Selbstmordversuch für Schlagzeilen gesorgt. Der skandalträchtige Star der Cowboys war aufgrund einer zunächst angenommenen Überdosis an Schmerzmitteln ins Krankenhaus eingeliefert worden, hatte einen Selbstmordversuch später aber dementiert und den Vorfall mit einer allergischen Reaktion auf die Medikamente erklärt.

Mcnabb avanciert zum Matchwinner

Die Eagles, allen voran Quarterback Donovan Mcnabb, zeigten aber keinerlei Gnade mit dem einstigen Teamkollegen. Mcnabb, der in der Vergangenheit des Öfteren Opfer der Owens-Beschwerden war, avancierte mit zwei Touchdown-Pässen, einem eigenen Score und Pässen auf insgesamt 354 Yards Raumgewinn dabei zum Matchwinner auf Seiten Philadelphias. Owens dagegen fing im gesamten Match nur drei Pässe, kam insgesamt auf 45 Yards Raumgewinn und brachte seinen Frust immer wieder durch wildes Gestikulieren an der Seitenlinie zum Ausdruck.

"Ich habe immer gesagt, dass dies ein Teamsport ist", äußerte sich Mcnabb nach der Partie. "Es ging nicht um T.O. gegen Donovan. Hier haben die Cowboys gegen Philadelphia gespielt. Das einzige was zählt ist die Tatsache, dass wir weiter an der Spitze bleiben", so Mcnabb nach dem vierten Sieg im fünften Spiel der Eagles, die damit weiter die Tabellenführung in der NFC East inne haben.

"Ich möchte nicht mit dem Finger auf irgend jemanden zeigen, aber ihr habt das Spiel selbst gesehen, bildet euer eigenes Urteil. Die Möglichkeit war da, Punkte zu machen. Ich bin frustriert. Ich liebe den Wettkampf und hasse es, zu verlieren", so Owens, der augenscheinlich einmal mehr mit der Offensive seines Teams um Quarterback Drew Bledsoe haderte. Dennoch übte sich T.O. auch in Selbstkritik: "Vielleicht muss ich aber einfach noch mehr arbeiten."

Chicago und Indianapolis weiter ungeschlagen

Unterdessen behielten die Chicago Bears und die Indianapolis Colts auch am fünften Spieltag ihre weiße Weste. Die "Bären" besiegten die Buffalo Bills eindrucksvoll mit 40:7, während die Colts zu einem knappen 14:13-Erfolg gegen die Tennessee Titans kamen.

Der Spieltag im Überblick:

Chicago Bears - Buffalo Bills 40:7, Carolina Panthers - Cleveland Browns 20:12, Minnesota Vikings - Detroit Lions 26:17, New England Patriots - Miami Dolphins 20:10, Green Bay Packers - St. Louis Rams 20:23, New Orleans Saints - Tampa Bay Buccaneers 24:21, Indianapolis Colts - Tennessee Titans 14:13, N.Y. Giants - Washington Redskins 19:3, Arizona Cardinals - Kansas City Chiefs 20:23, Jacksonville Jaguars - N.Y. Jets 41:0, San Francisco 49ers - Oakland Raiders 34:20, Philadelphia Eagles - Dallas Cowboys 38:24, San Diego Chargers - Pittsburgh Steelers 23:13

© SID

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