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Armstrong bleibt das Maß aller Dinge

Der sechsfache Tour-Sieger Lance Armstrong trägt ab sofort wieder seine Lieblingsfarbe. Beim Mannschaftszeitfahren siegte das Team Discovery Channel und verhalf seinem Kapitän somit zum gelben Trikot des Gesamtführenden. Allerdings profitierte der US-Star von einem Malheur seines Landsmannes David Zabriskie, der wenige Kilometer vor dem Ziel stürzte.

HB BLOIS. Der sechsfache Rekordsieger setzte sich am Dienstag nach dem Mannschafts-Zeitfahren über 67,5 Kilometer von Tours nach Blois an die Spitze der Gesamtwertung der 92. Tour de France. Er profitierte dabei von einem Sturz des bisherigen Spitzenreiters David Zabriskie (USA) kurz vor dem Ziel. Armstrongs Team Discovery Channel fuhr wie in den vergangenen beiden Jahren die Bestzeit (1:10:39 Stunden), konnte aber nicht wie erwartet glänzen. Ullrichs T-Mobile-Team konnte die Niederlage in Grenzen halten. Sie kam nach großem Kampf auf Rang drei und verlor nur 35 Sekunden auf die scheinbar übermächtige Formation des sechsfachen Rekordsiegers aus Texas, der den kollektiven Kampf gegen die Uhr auch 2003 und 2004 gewonnen hatte. Ullrich und Alexander Winokurow bekamen laut Reglement aber nur 30 Sekunden angeschrieben. Im Vorjahr hatte T-Mobile auf das Armstrong-Team real noch 1:16 Minuten verloren.

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Die größten Pechvögel kamen am Dienstag aus Bjarne Riis' CSC-Team, das ohne den Zwischenfall zwei Kilometer vor dem Ziel gewonnen hätte. So fehlten zwei Sekunden. Zabriskie stürzte an drittletzter Position und sein Team fuhr ungebremst weiter, um ihren Kandidaten für das Gesamtklassement, Ivan Basso (Italien), zu schützen. Armstrong schien nicht seinen besten Tag erwischt zu haben und litt auf dem anspruchsvollen Kurs an Loire-Schlössern vorbei sichtlich. Winokurow ist im Gesamtklassement mit 1:21 Minuten Abstand zu Armstrong als Siebter der erste Verfolger mit Topfahrer-Status. Ullrich liegt 1:36 hinter dem Titelverteidiger, bester Deutscher ist CSC-Fahrer Jens Voigt (Berlin) als Dritter (+ 1:04).

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