sonstige Sportarten
Armstrong-Rückkehr noch immer nicht auszuschließen

Die Spekulationen um die Rückkehr von Lance Armstrong ins Profigeschäft ebben nicht ab. Der 33-Jährige will im Dezember am Trainingslager seines Rennstalls Discovery teilnehmen und danach weiter planen.

Die Gerüchte um ein Comeback von Lance Armstrong haben neue Nahrung erhalten. Discovery-Channel-Teammanager Dan Osipow bestätigte am Dienstag die Teilnahme des Rad-Stars am Trainingslager in Texas. Die Rückkehr des siebenmaligen Tour-de-France-Siegers sei nicht mehr auszuschließen: "Wir hatten daran gedacht, dass Lance trotz seines Rücktritts kommen könnte. Aber vielleicht hat er ja jetzt eine ganz andere Energie, die ihn treibt." Allerdings stellte sich der Discovery-Manager auch die Frage: "Hat das Trainingscamp für Lance den gleichen Stellenwert wie in den letzten sechs Jahren, oder will er sich nur fit und gesund halten? Wir werden das wohl erst im Dezember wissen."

Viele Gründe, die gegen ein Comeback sprechen

Armstrong selbst erklärte am Mittwoch bei einem Motivations-Training in Mexiko City, die Chance auf eine Rückkehr zur Tour de France sei eher gering. Es gäbe Gründe, es nicht zu tun: die vielen zu erwartenden Fragen, die genauen Untersuchungen, die dort auf ihn zukämen, die Möglichkeit von Sabotage oder unfairer Anschuldigungen gegen ihn. Aber er schließe nicht aus, dass er vielleicht auch bei der Spanien-Rundfahrt oder dem Giro d´Italia starte. Doch beschlossene Sache ist das Comeback für den Tour-Star noch lange nicht. "Es gibt viele Gründe, die dagegen sprechen. Meine Kinder wären ärgerlich, meine Verlobte wütend, meine Stiftung wäre nicht gerade glücklich", meinte der 33-Jährige und kündigte an: "Ich werde mich jetzt jeden Tag aufs Rad setzen und über alles nachdenken."

Die Motivation zur Rückkehr wurde neu geweckt, nachdem die französische Sportzeitung L´Equipe Ende August berichtet hatte, bei der Tour 1999 hätten sechs der sieben Urinproben des Texaners Spuren des Blutdoping-Mittels Epo verzeichnet. Allerdings ist klar, dass die Proben nicht mehr nachträglich zu einer Dopingsperre führen können. Der Familienvater, der eine Krebserkrankung überwunden hatte, dementierte wie nach vorausgegangenen Verdächtigungen, verbotene Mittel genommen zu haben.

© SID

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