Attacken aus München lassen den Coach kalt
Rangnick ist heiß auf die Bayern

Vor dem Spitzenspiel gegen den FC Bayern München versprüht Schalkes Trainer große Zuversicht - auch weil die Vorbereitung auf die Partei für ihn die einfachste ist, die er je erlebt hat. Die Attacken aus München lassen den Coach kalt.

dpa GELSENKIRCHEN. Vor dem Spitzenspiel gegen den FC Bayern München in der Arena Aufschalke versprüht Schalkes Trainer Ralf Rangnick große Zuversicht. "Natürlich wollen wir an den Bayern vorbeiziehen und die Führung übernehmen", sagte der Coach des punktgleichen Tabellen-Zweiten.

Im Training erlebe er seine Mannschaft zurzeit sehr konzentriert und engagiert, berichtete der 46-jährige Schwabe: "Die Vorbereitung auf die Partie ist mit das Einfachste, das ich als Trainer bisher erlebt habe." Die Vorfreude auf das Duell mit dem Rekordmeister wird nicht einmal getrübt durch ernsthafte Personalprobleme. Zwar konnten Gerald Asamoah (Oberschenkelzerrung), Tim Hoogland (Rippenprellung) und Niels Oude Kamphuis (Sprunggelenksprobleme) nicht voll trainieren, doch ihr Einsatz ist kaum in Gefahr. So wird Schalke die Bayern in Bestbesetzung herausfordern. "Das Spiel wird sicher nicht die Meisterschaft entscheiden", meinte Rangnick, "aber es wird ein vorübergehendes Highlight auf unserem Weg nach oben und elektrisierende Wirkung aufs Umfeld haben".

Auf die gezielten Attacken aus München reagierte Schalke eher beiläufig und nur auf Nachfrage. Manager Rudi Assauer konterte Erkenntnisse von Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge in der "Sport Bild", München sei "eine schönere Stadt als Gelsenkirchen", äußerst gelassen: "Schön zu hören. Aber wir wissen selber, wo wir leben. Als nächstes kommt bestimmt, dass die Allianz-Arena viel schöner ist als unsere."

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