Aufatmen in Turin, die Spiele können beginnen
Finanzierung der Spiele gesichert

Nach langem Tauziehen und mehreren Verzögerungen verabschiedete das Organisationskomitee (TOROC) am Montag endgültig seinen Haushalt in Höhe von rund 1,3 Milliarden Euro.

HB TURIN. Das Finanzloch soll vor allem durch Einnahmen einer Glücksspiellotterie (rund 20 Millionen Euro) sowie durch Finanzspritzen der Stadt Turin und der Region Piemont gedeckt werden, verlautete in Turin. Außerdem könnten später Einrichtungen wie etwa das Olympische Dorf verkauft werden. Hätte sich das Komitee nicht auf eine Deckung einigen können, hätte die Regierung in Rom einen Staatskommissar beauftragen müssen. Die Gesamtkosten der Winterspiele - mit Bauten und Ausgaben für Infrastrukturmaßnahmen - belaufen sich den Angaben zufolge auf rund 3,5 Milliarden Euro.

Experten hatten allerdings immer wieder betont, ungeachtet des Tauziehens um die Finanzierung seien die Spiele zu keinem Zeitpunkt gefährdet gewesen. Zugleich wurde bekannt, dass der Kartenvorverkauf für die Wettkämpfe schleppend verlaufe. Erst etwa zwei Drittel der rund eine Million Tickets seien bisher abgesetzt worden.



Zugleich wurde am Montag bekannt, dass die Abschlussfeier am 26. Februar in Turin ganz im Zeichen des Karnevals stehen soll. Bei dem zweistündigen Spektakel sollen unter anderen der italienische Sänger Andrea Bocelli und Rockstar Avril Lavigne sowie über 2300 Komparsen auftreten. Für die Veranstaltung seien noch mehrere Tausend Eintrittskarten erhältlich.

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