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Aus für Haas gegen Ginepri

Tommy Haas ist in der 3. Runde der US Open gegen Lokalmatador Robby Ginepri ausgeschieden. Haas unterlag dem 22-Jährigen in einem umkämpften Match 5:7, 7:6 (7:3), 4:6, 6:2, 3:6.

Für Tommy Haas sind die US Open in New York in Runde drei vorbei. Haas unterlag dem US-Amerikaner Robby Ginepri am Samstag in der Night Session mit 5:7, 7:6 (7:3), 4:6, 6:2, 3:6.

Die Enttäuschung war riesig bei dem gebürtigen Hamburger, der bei den 125. US Open nach den Sternen greifen wollte, aber als es drauf ankam doch nur ins Leere langte. Haas ärgerte sich maßlos über die verpasste Chance, beim letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres ins Achtelfinale einzuziehen: "Ich mache einfach in den wichtigen Momenten die Punkte nicht. Ich habe gemerkt, dass die Beine etwas nachgegeben haben und habe dann zu viel riskiert", sagte er. Das Break zum 3:5 war im fünften Satz die Folge, der Anfang vom Ende.

Verloren aber hat er die Partie viel früher. Sowohl im ersten als auch im dritten Satz hatte er ein frühes Break geschafft, konnte den Vorsprung aber jeweils nicht halten und gab die Sätze noch ab. "Das muss man bei einem Grand Slam in der dritten Runde schaffen", sagte er selbstkritisch: "Ich habe ganz schlecht aufgeschlagen."

Gesamtpaket Haas stimmte nicht

Trotz streckenweise erstklassiger Ballwechsel stimmte das "Gesamtpaket" Haas nicht. Wenig Spielpraxis nach dem Unfall in Wimbledon und einer anschließenden Erkältung ist wohl mit ein Grund. Er klagt über fehlendes Selbstvertrauen. "Die ganze Hartplatzsaison ist nicht so gelaufen, wie ich sie mir vorgestellt habe", sagte er: "Ich habe so oft knapp verloren. Aber es muss jetzt weitergehen."

Mit dem Daviscup gegen Tschechien in Liberec nämlich. "Und da habe ich wieder Druck, alle hoffen, dass ich da zwei Punkte hole." Sonntag reiste Haas nach Florida in sein Zuhause - ein wenig erholen, abschalten und den Frust verdauen. Ganz am Ende einer bitteren Nacht hatte er wenigstens seinen Humor wiedergefunden: "Immerhin bin ich in New York nicht auf einen Ball getreten."

Damit ist am Sonntag nur noch Nicolas Kiefer als einziger von 13 gestarteten Deutschen beim vierten und letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres im Wettbewerb. Der Daviscupspieler aus Hannover bestreitet am Sonntagnachmittag (Ortszeit) sein Drittrundenmatch gegen den Franzosen Arnaud Clement.

© SID

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