Aus für Mayer: Schüttler fegt El Aynaoui vom Platz

Aus für Mayer
Schüttler fegt El Aynaoui vom Platz

Tennis-Dauerläufer Rainer Schüttler zeigte Sprinterqualitäten und feierte zum Auftakt des ATP-Turniers in Dubai einen der schnellsten Erfolge seiner Karriere. Nach nur 44 Minuten stand am Montag das 6:0, 6:1 über den lange verletzten Marokkaner Younes El Aynaoui fest.

HB DUBAI. Andre Agassi begeisterte bei seinem Debüt am Persischen Golf die Scheichs auf der vollbesetzten Tribüne und zog mit 6:4, 7:5 gegen den Tschechen Radek Stepanek ebenso wie Schüttler ins Achtelfinale ein.

Das schnelle Aus ereilte dagegen Florian Mayer. Der Bayreuther verlor 3:6, 4:6 gegen den früheren Weltranglisten-Ersten Juan Carlos Ferrero. Der Spanier, der das Turnier vor vier Jahren gewonnen hatte, trifft voraussichtlich auf Roger Federer. Der Schweizer war in Dubai in den vergangenen beiden Jahren erfolgreich und hatte erst am

Sonntag in Rotterdam triumphiert.

Schüttler bekommt es in der Runde der letzten 16 entweder mit seinem russischen Doppelpartner Michail Juschni oder dem ehemaligen Australian-Open-Sieger Thomas Johansson aus Schweden zu tun. An diesem Dienstag bestreitet Nicolas Kiefer sein Auftaktspiel gegen den aktuellen Australian-Open-Champion Marat Safin aus Russland.

Mit dem 33 Jahren alten El Aynaoui, der wegen eines Fersensporns 2004 nur fünf Matches bestritt und keines gewann, hatte Schüttler fast etwas Mitleid. "Ich weiß selbst, wie man sich fühlt, wenn man lange draußen ist. Ich habe gehört, dass er zwei Monate super trainiert hat, aber ein Match ist etwas anderes", sagte Schüttler. Gut zwei Monate nach seiner Knieoperation hat der Hesse zuletzt aufgetretene Schmerzen überwunden und will vor der Daviscup-Begegnung in Südafrika in der kommenden Woche weiter Selbstvertrauen tanken. "Für mich ist es wichtig, ein paar Matches zu gewinnen. Das ist ein gutes Gefühl", sagte Schüttler, der vor einigen Wochen schon im Viertelfinale von Mailand gestanden hatte.

Mayer wies bei seinem ersten Auftritt seit dem Aus bei den Australian Open vor fünf Wochen zwar eine Leisterungssteigerung nach, agierte in der 70-minütigen Partie gegen Juan Carlos Ferrero jedoch nicht konstant genug. Der 21-Jährige war von Daviscup-Teamchef Patrik Kühnen am Montag nicht für die Partie in Südafrika nominiert worden. Nach seiner Bakterien-Infektion, die ihn in Australien behinderte, sowie nur sechs Tagen Training nach einer dreiwöchigen Pause war Mayer mit seinem Auftritt nicht unzufrieden: "Das war überhaupt kein Vergleich zu Australien. Ich habe viel sicherer gespielt. Auf so einem Match kann man aufbauen."

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