„Ausreißer haben es schwer“
"Wellenreiten" für Zabel und Co.

Die 6. Etappe der Tour de France von Lisieux nach Vitre (189km) gleicht vom Profil her einem Sägeblatt. Nur ein Anstieg der dritten Kategorie steht den Fahrern bevor. "Da haben es Ausreißer schwer", meint Marcel Wüst.

Bei der Tour de France erwartet die Radprofis auf der 6. Etappe von Lisieux nach Vitre (189km) ein "Ritt auf dem Sägeblatt". Auf der Strecke mit nur einem Anstieg der dritten Kategorie nach 25 Kilometern (235m) kommen sich die Fahrer wie beim "Wellenreiten" vor. Dazu kommt der Wind immer von vorn vom Meer, erst von Westen, dann aus Süden.

"Da haben es Ausreißer schwer", weiß Marcel Wüst und erinnert an das Jahr 2000. Damals war Vitre zum dritten Mal Tour-Etappenziel. Der Berliner Jens Voigt und der Holländer Erik Dekker waren 150km alleine vorn, aber die Sprinter-Teams jagten das Duo mit dem wilden Stakkato einer Herde hetzender Büffel - und fing es 150 Meter vor dem Ziel ein. Wüst gewann - im Bergtrikot - den Sprint vor Erik Zabel.

Schaffrath hofft auf Sprint-Star Zabel

"Vielleicht klappt es diesmal für Erik", hofft Jan Schaffrath, sportlicher Leiter beim Milram-Team. Denn die letzten 3,5km geht es stets leicht bergan, auch auf der 1 850 Meter langen Zielgeraden. Das müsste dem Mann aus Unna liegen. Aber wahrscheinlich versucht Jens Voigt vorher wieder, den Sprintern ein Schnippchen zu schlagen.

© SID

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