Badminton WM
Badminton-Frauen sichern Medaille bei Team-WM

Die deutschen Badminton-Frauen haben bei der Team-WM das Halbfinale erreicht und damit eine Medaille sicher. Im Viertelfinale ließ man Weltmeister Dänemark mit 3:0 keine Chance.

Den deutschen Badminton-Frauen ist bei den Mannschafts-Weltmeisterschaften im indonesischen Jakarta erneut eine Medaille nicht mehr zu nehmen. Das Team um Einzel-Europameisterin Huaiwen Xu aus Bischmisheim gewann im Viertelfinale gegen Europameister Dänemark glatt mit 3:0 und revanchierte sich damit für die Halbfinal-Pleite bei der EM im Februar in den Niederlanden. "Damit haben wir unser großes Ziel erreicht", sagte Martin Kranitz, der Sportdirektor des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV).

Xu und Co. hatten bei der vergangenen WM 2006 in Japan Bronze gewonnen und haben sich diese Ausbeute durch den Erfolg gegen die Däninnen bereits gesichert. Gegner im Halbfinale ist am Donnerstag (13.00 Uhr Mesz) Gastgeber Indonesien, der sich gegen Hongkong ebenfalls mit 3:0 durchsetzte. "Natürlich ist Indonesien favorisiert, wir sind aber durchaus nicht chancenlos", so Kranitz. Im zweiten Semifinale stehen sich Titelverteidiger und Topfavorit China sowie Malaysia gegenüber.

Huaiwen Xu und die EM-Dritte Juliane Schenk aus Berlin waren die Erfolgsgaranten im deutschen Team. Die zweimalige WM-Dritte Xu brachte die Mannschaft von Chef-Bundestrainer Detlef Poste durch ein 21:19, 19:21, 21:19 gegen Tine Rasmussen in Führung. Juliane Schenk machte mit einem 21:15, 21:9 gegen Nanna Brosolat Jensen den zweiten Punkt.

Überraschende Aufstellung zog Däninnen den Zahn

Dann sorgte die Nominierung von Xu für das anschließende Doppel an der Seite der Bonnerin Birgit Overzier beim Gegner offenbar für Verwirrung. "Das haben wir eingeplant, wir wollten die Däninnen etwas durcheinanderbringen", sagte Martin Kranitz. Der taktische Winkelzug ging auf. Xu/Overzier siegten gegen Mie Schjott Kristensen und Christinna Pedersen 21:19, 16:21, 21:16. "Wenn das nicht geklappt hätte, wäre es eng geworden", räumte Kranitz ein.

Die deutschen Männer hatten am Tag zuvor gegen Japan die große Chance auf das Viertelfinale vergeben. Nach einer 2:1-Führung hieß es am Ende doch noch 2:3.

© SID

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