Badminton WM
Schenk scheitert knapp an letzter Hürde

Juliane Schenk ist bei der Badminton-WM in Hyderabad eine Medaille knapp versagt geblieben. Die deutsche Meisterin scheiterte im Viertelfinale knapp an der Französin Pi Yonghan.

Nach großem Kampf hat die deutsche Meisterin Juliane Schenk ihre erste Medaille bei einer Badminton-WM nur knapp verpasst. Die 26 Jahre alte Berlinerin, die im Achtelfinale überraschend die an vier gesetzte Chinesin Wang Yihan ausgeschaltet hatte, musste sich in der Runde der letzten Acht der Französin Pi Yonghan in 62 Minuten mit 21:15, 15:21, 19:21 geschlagen geben. Damit gehen die Individual-Wettbewerbe im indischen Hyderabad ohne deutsche Beteiligung zu Ende.

"Trotz der Niederlage sind wir sehr zufrieden. Juliane hat die Wachablösung nach dem Rücktritt von Huaiwen Xu geschafft. Wer die Nummer eins der Chinesinnen schlägt, ist oben angekommen", sagte Martin Kranitz, der Sportdirektor des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV).

Schenk zeigt Kämpferqualitäten

Juliane Schenk, die seit September letzten Jahres mit einem chinesischen Trainer (Xu Yan Wang) arbeitet, bewies gegen Pi Yonghan erneut ihre Kämpferqualitäten, die sie schon im Spiel zuvor gegen Wang ausgezeichnet hatten. Im entscheidenden dritten Durchgang lag die Nummer 14 der Weltrangliste 15:18 und 17:19 zurück, kämpfte sich aber zum 19:19-Ausgleich zurück.

Bei einem Erfolg wäre Schenk erst die dritte deutsche Spielerin mit einer WM-Medaille gewesen. Dies war zuvor nur zweimal Huaiwen Xu (Bronze 2005 und 2006) sowie Petra Overzier (Bronze 2006) geglückt. Schenk hat bei Europameisterschaften bereits zweimal Bronze gewonnen. Im kommenden Jahr hat die Sportsoldatin gleich zweimal die Chance zur Revanche gegen Pi Yonghan, bei der EM in Manchester und der WM in Paris.

Entwarnung gab es bei der WM unterdessen in Sachen Schweinegrippe. Die Grippesymptone bei einem in ein Krankenhaus eingelieferten malaysischen Trainer haben sich als harmlos herausgestellt. Das erklärte am Freitag der Generalsekretär des Weltverbandes BWF, Stuart Borrie. "Der negative Befund war eine sehr gute Nachricht für uns alle."

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%