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Bamberg fehlt noch ein Sieg zum Titelgewinn

Nach einem 82:72 (41:36)-Erfolg im dritten Play-off-Finale steht GHP-Bamberg kurz vor dem Gewinn der deutschen Basketball-Meisterschaft. Den Franken fehlt nur noch ein Sieg gegen die Frankfurt Skyliners zum Titel.

Die erste deutsche Basketball-Meisterschaft in der Vereinsgeschichte ist für Vizemeister GHP Bamberg zum Greifen nahe. Die Franken bezwangen Titelverteidiger Frankfurt Skyliners vor heimischer Kulisse im dritten Play-off-Finale mit 82:72 (41:36) und übernahmen in der "Best of Five"-Serie mit 2:1 erneut die Führung. Damit können die Oberfranken die Saison bereits am Dienstag mit einem Sieg im vierten Duell der beiden besten deutschen Teams in Frankfurt mit dem Titelgewinn krönen. Das Gäste-Team von Trainer Murat Didin, das nicht an seine Klasse-Leistung beim 73:54-Erfolg am vergangenen Donnerstag anknüpfen konnte, steht dagegen mehr denn je unter Zugzwang.

Bester Werfer der Bamberger, die weiter vom Start in der finanziell lukrativen Euro-League träumen dürfen, war Chris Ensminger (17 Punkte). Auf Seiten der Skyliners überzeugten Tyron Allis und Chris Williams mit je 17 Zählern.

"Wir haben gezeigt, dass wir aus den Fehlern in der zweiten Partie gelernt haben. Wenn wir das auch im vierten Spiel umsetzen, dann haben wir gute Chancen, in Frankfurt zu gewinnen und dort Meister zu werden", meinte Bambergs Trainer Dirk Bauermann. Sein Kollege Didin gratulierte den Franken zwar zum verdienten Sieg, polterte aber gegen die Spielweise des Vizemeisters. "Was die Bamberger hier teilweise geboten haben war Hollywood-Basketball. Der Steffen Hamann hat sich mindestens eine Million Mal fallen lassen", meinte Didin. "Es gibt doch klare Regeln und gegen die ist hier heute mehrfach verstoßen worden."

Hamann führt Bamberg zum Sieg

Vor 4 750 Zuschauern im ausverkauften Bamberger Forum gewannen die Hausherren nach einem ausgeglichenen Beginn Mitte des ersten Viertels die Oberhand. Angetrieben von dem anfangs überragenden deutschen Nationalspieler Hamann zog der GHP bis zum Ende des ersten Spielabschnittes auf 25:13 davon.

Die zunächst unkonzentrierten und wurfschwachen Hessen, deren "Bermuda-Dreieck" mit Tyrone Ellis, Pascal Roller und Williams lange Zeit nicht ins Spiel fand, durften lediglich Mitte des zweiten Viertels etwas Hoffnung schöpfen. Gegen die nachlässiger spielenden Bamberger gelang Frankfurt der zwischenzeitliche Ausgleich zum 32:32, ehe das Team von Bundestrainer Dirk Bauermann bis zur Pause wieder auf 41:36 davon zog.

Bamberg feiert sechsten Play-off-Heimsieg

Mit zwei "Dreiern" gleich nach der Halbzeitpause zerstreuten Archibong und Demond Mallet jeden Zweifel am sechsten Play-off-Heimsieg der Bamberger in Folge. Gegen die wie schon beim 87:73 in der ersten Begegnung starke Defensive der Gastgeber - die beste der Liga - tat sich der Meister mit zunehmender Spieldauer schwerer, und so musste Frankfurt nach dem letzten Seitenwechsel bereits einem 13-Punkte-Rückstand hinterherlaufen (57:70). Lediglich der gute Williams versuchte noch, die drohende Niederlage abzuwenden.

In der Neuauflage der letztjährigen Final-Serie ließ Bamberg, das zuletzt zweimal in Folge in den Endspielen gescheitert war, auch im Schlussabschnitt nichts mehr anbrennen und gewann letztlich verdient.

© Sport-Informations-Dienst, Neuss

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