Baseball MLB
Weitere Doping-Fälle im US-Baseball

Wie erst jetzt bekannt wurde, wurden die beiden MLB-Profis David Ortiz und Manny Ramirez bereits 2003 positiv auf Doping getestet. Das berichtet die New York Times.

Die nordamerikanische Baseball-Profiliga MLB wird von erneuten Dopingfällen erschüttert. Wie erst jetzt bekannt wurde, sind die beiden Profis David Ortiz und Manny Ramirez bereits im Jahr 2003 positiv auf leistungssteigernde Mittel getestet worden.

Dies berichtete die New York Times am Donnerstag. Die Zeitung beruft sich auf die Aussagen namentlich nicht genannter Anwälte, die die Ergebnisse der Tests aus dem Jahr 2003 kennen wollen. Ortiz und Ramirez, die mit den Boston Red Sox in den Jahren 2004 und 2007 zwei Meisterschaften gewannen, gehören demnach zu den etwa 100 MLB-Spielern, die im Jahr 2003 positiv getestet wurden. Um welche Dopingmittel es sich dabei genau handelt, wurde nicht bekannt.

Ramirez, der mittlerweile bei den Los Angeles Dodgers spielt, hatte erst Anfang des Monats eine 50-Spiele-Sperre wegen Verletzung der Dopingrichtlinien der Liga abgesessen. Die im Jahr 2003 genommenen Dopingproben sollten eigentlich anonym bleiben und nur das Ausmaß von Doping im US-Baseball verdeutlichen. Im Zuge der Ermittlungen um den Steroid-Skandal des Pharmakonzern Balco konnten Bundesbeamte die Proben aber den entsprechenden Profis zuordnen.

Bereits vor einigen Monaten wurden die positiven Befunde des Baselball-Superstars Alex Rodriguez von den New York Yankees sowie von "Homerun-Legende" Barry Bonds bekannt.

© SID

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