Basketball BBL-Champions-Cup
Basketballer eröffnen Saison mit neuem Wettbewerb

Die neue Saison in der Basketball-Bundesliga wird heute Abend mit dem neuen BBL-Champions-Cup in Berlin eingeläutet. Ab 19.30 Uhr treffen Meister Rheinenergie Köln und Pokalsieger Alba Berlin aufeinander.

Heute Abend feiert der BBL-Champions-Cup seine Premiere in der Basketball-Bundesliga (BBL). Ab 19.30 Uhr stehen sich in Berlin der deutsche Meister Rheinenergie Köln und Pokalsieger Alba Berlin in einer Art "Supercup" gegenüber. Doch der neue Wettbewerb kämpft neun Tage vor dem Start in die 41. BBL-Saison am 30. September noch um Anerkennung.

"Die Bedeutung hängt vom Ergebnis ab. Wenn wir gewinnen, ist es der erste Titel. Verlieren wir, war es nur ein Vorbereitungsspiel", sagte Kölns Manager Stephan Baeck mit einem Augenzwinkern zur Wichtigkeit der Begegnung. Der frühere Berliner Spieler stellt aber klar: "Die Vorbereitung auf die Saison hat Vorrang. Wir haben den Trainingsplan nicht verändert und werden erst am Spieltag anreisen."

Auch Alba-Trainer Henrik Rödl ordnet die Begegnung nüchtern als "Vorbereitungsspiel" ein: "Natürlich will sich die Mannschaft vor den Fans präsentieren, jedoch ist es eine Phase, in der sich die Mannschaft erst einmal finden muss." Zuletzt weilte der siebenmalige deutsche Meister im Spanien-Trainingslager und verlor vier von fünf Testspielen.

Trotzdem dürfen sich die Fans auf ein erstes Saisonhighlight freuen. Schließlich steht in der Max-Schmeling-Halle die große Revanche an. Im Juni hatten die Kölner nach vier umkämpften Spielen gegen die "Albatrosse" den Meistertitel an den Rhein geholt. "Wir können jetzt den Frust von den Niederlagen ein wenig rauslassen, sind hochmotiviert", sagt Albas Nationalspieler Demond Greene.

"Wir wollen mit diesem Spiel einen gelungenen Saisonstart feiern, der sportlich einen hohen Stellenwert besitzt", sagt BBL-Geschäftsführer Jan Pommer, der hofft, dass das Spiel "in den kommenden Jahren eine feste Einrichtung im Terminkalender und langfristig die Saison einleiten wird".

Keine Startgeld, keine Siegprämie

6 000 Tickets waren schon im Vorverkauf weg. Doch Startgeld schüttet die BBL ebenso wenig aus wie eine Siegprämie. "Die Einnahmen gehen nach Abzug aller Kosten auf das Konto der Basketball-Liga", sagt Pommer, der als Siegertrophäe einen Basketballspieler aus Acryl parat hat.

© SID

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