Basketball BBL-Champions-Cup
Köln holt sich BBL-Champions-Cup

Rheinenergie Köln hat sich den neuen Champions-Cup gesichert. Der Meister besiegte vor 7 161 Zuschauern in der Berliner Max-Schmeling-Halle Pokalsieger Alba Berlin mit 75:74 (41:28).

Rheinenergie Köln hat schon vor dem Start der Basketball-Bundesliga (BBL) den ersten Titel gewonnen. Der Meister gewann mit einem 75:74 (41:28)-Erfolg über Pokalsieger Alba Berlin den erstmals ausgespielten Champions-Cup der Basketball-Bundesliga (BBL). Den entscheidenden Drei-Punkte-Wurf für die Kölner setzte der Serbe Mladjen Sljivancanin zwei Sekunden vor Schluss. Die Berliner konnten sich somit nicht für die verlorene Finalrunde der vergangenen Spielzeit revanchieren.

7 161 Zuschauer in der Max-Schmeling-Halle sahen eine überzeugende erste Halbzeit des Titelverteidigers, der sich bereits in beachtlicher Frühform präsentierte. Angetrieben von den US-amerikanischen Neuzugängen Demond Mallet und Ronald Burrell erspielten sich die Rheinländer schon bis zur 12. Minute eine 10-Punkte-Führung (28:18). Dagegen offenbarte der neu formierte siebenmalige Meister aus Berlin in Offense wie Defense gleichermaßen Schwächen. Zur Halbzeitpause wurden die "Albatrosse" sogar mit Pfiffen in die Kabine verabschiedet.

Mallet mit 15 Punkten am treffsichersten

Nach dem Seitenwechsel erhöhte der Vize-Meister aus der Hauptstadt jedoch das Tempo und verkürzte in der 30. Minute den Rückstand auf vier Punkte (53:57). Besonders Center Sharrod Ford brachte Alba mit allein elf Punkten im dritten Viertel zurück ins Spiel. Zwei Minuten vor dem Ende ging das Team von Trainer Henrik Rödl nach einer 12:0-Serie erstmals in Führung (73:70). Doch am Ende jubelten dennoch die Kölner, als Sljivancanin die Partie noch einmal drehte.

Für die vom ehemaligen Berliner Spielmacher Sasa Obradovic trainierten Domstädter zeigte sich Neuzugang Demond Mallet mit 15 Punkten am treffsichersten. Bei den Hausherren konnte auch der gut aufgelegte US-Amerikaner William Avery (20) die Niederlage nicht verhindern.

Vor dem ersten Sprungball der Begegnung wurde der noch immer an den Folgen einer schweren Rückenmarksverletzung laborierende Berliner Flügelspieler Matej Mamic für die Wahl zum sympathischsten Spieler der Saison 2005/2 006 geehrt. Der Kroate kann zwar wieder ein normales Leben führen, eine Rückkehr auf das Parkett bleibt jedoch weiter ungewiss.

© SID

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