Basketball BBL-Champions-Cup
Meister Bamberg holt sich den Champions-Cup

Die Brose Baskets Bamberg haben gegen die Köln 99ers den zum zweiten Mal ausgespielten Champions-Cup der Basketballer gewonnen. Im Duell des Meisters gegen den Pokalsieger setzten sich die Bamberger mit 70:51 durch.

Der deutsche Basketball-Meister Brose Baskets Bamberg konnte sich mit einem 70:51 (30:35) gegen den Pokalsieger aus Köln durchsetzen und hat sich so den ersten Titel der neuen Saison gesichert. Zwei Tage vor dem Bundesliga-Start am kommenden Donnerstag gewann das Team von Trainer Dirk Bauermann vor heimischer Kulisse gegen die Köln 99ers den zum zweiten Mal ausgespielten Champions-Cup. Erster Titelträger waren die Rheinländer, die als Meister im vergangenen Jahr Cup-Gewinner Alba Berlin besieg hatten.

Die neuformierten Kölner, die mit einem Durchschnittsalter von 22,4 Jahren das mit Abstand jüngsten Team der kommenden Spielzeit stellen, erwischten den besseren Start und erspielten sich nach dem ersten Viertel eine 18:13-Führung. Vor 3 698 Zuschauern in der Bamberger Arena zeigten die ebenfalls runderneuerten Gastgeber mit vier aktuellen Nationalspielern in den Reihen noch einige Probleme in der Defensive.

Partie lange ausgeglichen

Zwar konnten die Franken die Begegnung weiterhin offen halten, doch eine Führung gelang ihnen bis zur Halbzeit nicht, da die Kölner aus der Distanz erfolgreich blieben. Und unter dem Korb sorgte besonders der 2,21m lange Bosnier Nedzad Sinanovic, von Real Madrid ausgeliehen, für reichlich Unruhe in der Bamberger Verteidigung.

Erst nach der Halbzeit agierte der Meister wesentlich aggressiver und ging in der 24. Minute erstmals in Führung (40:37). Insgesamt leisteten sich jedoch die Kontrahenten bei der Generalprobe vor dem Saisonauftakt noch viele unnötige Fehler, die allenfalls mit den zahlreich vertretenen Neuzugängen auf beiden Seiten zu erklären waren. Zwar verzeichneten die Kölner die weitaus höhere Zahl an Rebounds, was Bamberg mit einer höheren Trefferquote aber ausgleichen konnte. Die Vorentscheidung zugunsten der Bamberger fiel im letzten Viertel, als sich die Franken bis zur 35. Minute mit 55:43 absetzen konnten.

Beste Werfer der Bamberger waren Center Tim Ohlbrecht (12 Punkte) und Nationalspieler Ademola Okulaja (10 Zähler). Köln hatte in Alexandar Nadjfeiji (11) und Milko Bjelica (10) seine besten Schützen.

© SID

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