Basketball BBL-Pokal
Alba und Bonn stehen im Pokalendspiel

Meister Alba Berlin und "Vize" Telekom Baskets Bonn bestreiten das Finale um den Basketball-Pokal. Im Spiel um Platz drei stehen sich Frankfurt und Düsseldorf gegenüber.

In einer Neuauflage des letztjährigen Meisterschaftsfinales treffen Alba Berlin und die Telekom Baskets Bonn am Sonntag (15.00 Uhr) im Endspiel um den Basketball-Pokal aufeinander. Beim "Top Four" in Hamburg setzte sich der deutsche Meister und fünfmalige Cupgewinner aus der Hauptstadt am Samstag mit 81:69 (32:26) gegen die Frankfurt Skyliners durch. Im ersten Halbfinale hatte der "Vize" aus Bonn die Giants Düsseldorf mit 83: 62 (32:31) besiegt. Frankfurt und Düsseldorf bestreiten am Sonntag das Spiel um Platz drei (12.00 Uhr).

48 Stunden nach dem vorzeitigen Scheitern in der Top-16-Runde der Euroleague wahrte Alba die Chance auf den ersten Titel des Jahres. Vor 6 211 Zuschauern in der Color Line Arena waren die Berliner zunächst das besser Team und lagen nach furiosem Beginn bis Mitte des zweiten Viertels schon deutlich vorn (30:18). Allerdings arbeiteten sich die Skyliners in der Folgezeit wieder heran und schafften beim 36:36 sogar den zwischenzeitlichen Ausgleich. Erst in der Schlussphase machte der Meister den Finaleinzug perfekt.

Bonner mit deutlicher Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte

Beste Werfer für Alba waren Aleksandar Nadjfeji (15 Punkte) und Julius Jenkins (14). Bei den Skyliners sorgten Derrick Allen (21) und Pascal Roller (13) für die meisten Punkte.

Unterdessen setzten sich die Bonner, die zum zweiten Mal nach 2005 das Pokalfinale erreichten, erst nach einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Spielhälfte letztlich standesgemäß durch. Bis zur Pause tat sich der Bundesligadritte gegen den derzeitigen Tabellen-15. aus Düsseldorf schwerer als erwartet.

Nachdem das Team von Trainer Michael Koch Mitte des zweiten Viertels bereits mit acht Punkten davongezogen war (30:22), kamen die Giants kurz vor der Halbzeit noch einmal heran und gingen beim 31:30 sogar in Führung. Erst durch einen 10:0-Lauf im dritten Viertel stellte der Favorit die Weichen endgültig auf Sieg.

"Im ersten Durchgang hatten wir ein paar Probleme, die wir in der Pause angesprochen haben. Danach haben wir die Schützen der Düsseldorfer besser in den Griff bekommen. Unsere aggressive Verteidigung war letztlich der Schlüssel zum Erfolg", sagte Koch. Dagegen war Giants-Coach Achim Kuczmann nur bis Mitte des dritten Viertels mit seiner Mannschaft zufrieden: "Bis dahin haben wir gut mitgehalten, aber dann haben wir uns viele Ballverluste geleistet. Das war entscheidend."

Erfolgreichste Korbschützen für Bonn waren Winsome Frazier (22) und Brandon Kyle Bowman (16). Für Düsseldorf trafen Marc Antonio Carter (14) und Brant Bailey (11) am häufigsten.

© SID

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