Basketball BBL-Pokal
Artland fordert Köln im Pokalfinale

Rheinenergie Köln und die Artland Dragons Quakenbrück kämpfen am Sonntag im Finale um den Deutschen Basketball-Pokal. Nachdem die Rheinländer Ludwigsburg ausschalteten, setzten sich die Dragons gegen Bremerhaven durch.

Die Artland Dragons Qakenbrück und Rheinenergie Köln stehen im Finale um den deutschen Basketball-Pokal (Sonntag, 17.15 Uhr). Nachdem die Rheinländer durch einen 85:74 (43:37)-Erfolg gegen ENBW Ludwigsburg ins Endspiel eingezogen waren, setzte sich Artland dank einer famosen Aufholjagd mit einem überraschenden 79:78 (33:44) gegen die Eisbären Bremerhaven durch.

Die Kölner bestätigten ihren Ruf als Pokalspezialisten. Das Team von Trainer Sasa Obradovic kann nach den Erfolgen 2004 und 2005 damit zum dritten Pokalsieg innerhalb von vier Jahren kommen. "Die Art und Weise, wie wir gegen Ludwigsburg gespielt haben, gibt uns viel Selbstvertrauen für das Endspiel", erklärte der ehemalige Weltklassespieler. Insbesondere Guard Demond Mallet zeigte eine herausragende Leistung und steuerte allein 22 Punkte zum Sieg bei.

Der 28-Jährige wurde dementsprechend zum Man of the Match gewählt. Ludwigsburgs Topstar Jerry Green, der MVP der Bundesligasaison, konnte sich dagegen nicht wie gewohnt in Szene setzen und erzielte lediglich elf Punkte.

Entscheidung drei Sekunden vor Schluss

Bremerhaven lag in der anschließende Partie gegen das Team aus Quakenbrück ebenso wie die Kölner in ihrem Spiel von Anfang an in Führung. Trotz eines Pausenrückstandes von elf Punkten aber gaben die Dragons nie auf und gingen 2:20 Minuten vor Ende der Partie sogar in Führung. "Man of the match" war auch bei der Aufholjagd im vierten Abschnitt Jan Rohdewald mit fünf "Dreiern". Center Darius Hall besorgte 3,1 Sekunden vor Schluss unter dem frenetischen Jubel von etwa 800 mitgereisten Artländern die entscheidenen zwei Punkte.

© SID

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