Basketball BBL-Pokal
Bamberg will den Titel im "Top Four"

Ab heute wird in Bamberg das Top Four um den deutschen Basketball-Pokal ausgetragen. Im Halbfinale treffen dabei GHP Bamberg und die Artland Dragons Quackenbrück sowie Alba Berlin und die Giessen 46ers aufeinander.

Die erste wichtige Entscheidung des Jahres 2006 im deutschen Basketball steht an. Am Wochenende wird in Bamberg das Top Four um den deutschen Basketball-Pokal ausgespielt. Beim Griff nach dem zweiten Pokalsieg der Vereinsgeschichte will sich GHP Bamberg in eigener Halle auch von Top-Favorit Alba Berlin nicht stoppen lassen. Vor das mögliche Traum-Finale der beiden besten deutschen Teams am Sonntag (17.00 Uhr/live bei Premiere) hat "Glücksfee" Patrick Owomoyela aber zunächst die Halbfinals gegen die Außenseiter Artland Dragons Quakenbrück und Giessen 46ers gesetzt.

Vor allem Bamberg hat es dabei mit einem unangenehmen Gegner zu tun, konnten die Franken in der Liga doch keines ihrer beiden Spiele gegen Quakenbrück gewinnen. "Unser Ziel ist das Finale - im Pokal wie in der Meisterschaft. Aber wir sind sicher nicht der Favorit, den gibt es bei einem solchen Top Four genausowenig wie Underdogs", sagt Manager Wolfgang Heyder: "Jeder kann hier jeden schlagen."

Heute Partien der Vorschlussrunde

Das Gros der schon bei den Vorschlussrunden-Partien am heutigen Samstag (16.00 Uhr/live bei Premiere) erwarteten 4 750 Fans im ausverkauften Bamberger Forum hofft dagegen auf eine Revanche gegen Berlin, dem der GHP zum Abschluss der Bundesliga-Serie noch knapp unterlag. "Für die Zuschauer ist das sicher das Traumfinale", sagt Bambergs Coach Dirk Bauermann, der seinen Vertrag bei den Franken zu Wochenbeginn bis 2009 verlängert hatte.

Der Meister muss jedoch auf seinen Top-Scorer Demond Mallet verzichten, der sich gegen Berlin einen Kreuzbandriss zugezogen hatte. "Sein Ausfall hinterlässt Spuren, das lässt sich nicht leugnen", sagt Heyder, "aber unser Kader ist so gut besetzt, dass wir das kompensieren können." Zumal die "Albatrosse" ihrerseits auf Ex-NBA-Profi Mike Penberthy (Leisten-OP) und Luke Whitehead (Schienbeinverletzung) verzichten müssen.

Albas Team-Manager Henning Harnisch gibt sich entsprechend zurückhaltend. "Mike ist in der Lage ist, ein Spiel im Alleingang zu drehen. Wir haben zwar genügend andere gute Leute in der Mannschaft. Ich werde mich aber hüten, bereits jetzt vom Finale zu sprechen, da ich Giessen nicht in der Außenseiterrolle sehe", sagt er. Für Alba wie Bamberg geht es auch darum, sich mit einem Pokal-Sieg wertvolle Punkte im Europa-Ranking zu sichern, um in der kommenden Saison an der lukrativen Euroleague teilnehmen zu dürfen.

Giessen hat nichts zu verlieren

Der dreimalige Pokalsieger Giessen dagegen will sich für eine bislang enttäuschende Spielzeit entschädigen, nachdem es in der Liga nur zu Rang elf gereicht hatte. "Für uns ist dies der Höhepunkt einer durchwachsenen Saison. Wir haben nichts zu verlieren", sagt Manager Christian Maruschka, der noch um Flügelspieler B.J. Elder (Adduktorenverletzung) bangt.

Artland, als einziger der Top Four noch ohne Triumph im Pokal, ist als Liga-Fünfter zwar in den Play-offs, Manager Marko Beens sieht eine Finalteilnahme aber als willkommene Zugabe. Trotz der positiven Bilanz gegen die Gastgeber warnt er jedoch vor Euphorie: "Obwohl wir Bamberg in dieser Saison bereits zweimal geschlagen haben, sind wir sicherlich nicht der Favorit in diesem Spiel. Man muss nur sehen, wo Bamberg in der Tabelle gelandet ist und wo wir."

© SID

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