Basketball Bundesliga
Alba Berlin mit Zittersieg gegen Nürnberg

Alba Berlin bleibt nach einem knappen 80:79 (41:32)-Erfolg gegen die selbytel Baskets Nürnberg Spitzenreiter in der Basketball-Bundesliga. Verfolger ENBW Ludwigsburg unterlag Meister Rheinenergie Köln 66:70.

Alba Berlin kann sich auf dem Weg zum achten deutschen Meistertitel in der Basketball-Bundesliga sogar Magerkost leisten. Der Tabellenführer kam bei den sportlich und finanziell angeschlagenen sellbytel Baskets Nürnberg erst in der Schlussminute zum knappen 80:79. "Wir haben das Spiel über weite Strecken dominiert, doch viele unsinnige und leichte Fehler gemacht", sagte Alba-Trainer Henrik Rödl.

Verfolger ENBW Ludwigsburg unterlag am Sonntag 66:70 (34:34) bei Meister Rheinenergie Köln und liegt vier Punkte (40:14) hinter Spitzenreiter Berlin (44:10) zurück. Köln bleibt nach dem Sieg in einen bis kurz vor Schluss engen Spiel auf Rang vier (38:16). Vor 3 152 Zuschauern war Aleksandar Nadjfeji mit 21 Punkten bester Werfer für Rheinenergie, bei Ludwigsburg ragte Jerry Grenn mit 24 Zählern heraus.

Bauermann lobt Bamberg

Dem Spitzenreiter aus Berlin auf den Fersen blieben die Brose Baskets Bamberg nach ihrem 84:74-Erfolg bei Aufsteiger Paderborn Baskets. "Das war heute ein ganzes Stück Arbeit", sagte Bambergs Coach Dirk Bauermann. Besonders nach der Pause wurde es knapp. "Da waren sie sehr aggressiv. Kompliment für diese Energieleistung. Überhaupt finde ich die Entwicklung in Paderborn sensationell und vorbildhaft. Die Arbeit mit der Jugend und der gesamte Verein verdienen allerhöchste Anerkennung", schwärmte der Bundestrainer.

Ein Debakel erlebten die Skyliners Frankfurt beim 61:91 (19:53) gegen die Bayer Giants Leverkusen. Zudem handelte sich Travon-Levar Bryant nach einem Ellbogencheck ins Gesicht von Leverkusens John Goldsberry eine Disqualifikation (12.) ein. "Das war wohl Travons schlimmster Fehler in dieser Saison. Er hat uns schwer geschadet", sagte Trainer Murat Didin. "Wir werden uns die Situation noch mal ansehen und dann eine entsprechende Strafe aussprechen", erklärte Sportdirektor Kamil Novak. Für Frankfurt kam Jimy Mckinney auf 19 Punkte, bester Werfer der Giants war Derrick Allen mit 20 Zählern.

Ulm baut seine Heimserie aus

Mehr und mehr zu einer uneinnehmbaren Festung wird die Kuhberghalle in Ulm. Gegen die Telekom Baskets Bonn gelang ratiopharm beim 80:68 der siebte Heimsieg in Folge. "Ich widme den Sieg den 3 100 Zuschauern, die uns super unterstützt haben", sagte Ulms Trainer Mike Tayler, der nach dem Spiel Richtung London flog, um für einen englischen Sender die NBA-Partie zwischen den Dallas Mavericks und den Phoenix Suns zu kommentieren.

Bonns Trainer Michael Koch ärgerte sich über die Niederlage, zumal sein Team im Falle eines Sieges im nächsten Spiel am Mittwoch gegen Oldenburg das Play-off-Ticket hätte buchen können. "Man muss Ulm ein Kompliment machen. Sie haben eine tolle Stimmung in der Halle. Das ist hier etwas anderes als bei künstlich hingesetzten Klubs wie etwa in Köln oder Frankfurt", lästerte Koch.

Bremerhaven, Tübingen und Oldenburg punkten im Play-off-Rennen

Im Kampf um die Play-off-Plätze verbuchten die Eisbären Bremerhaven bei den Artland Dragons Quakenbrück einen wichtigen 59:57 (34:34)-Sieg. Die Walter Tigers Tübingen feierten durch das 86:74 (33:30) gegen Giessen 46ers den dritten Sieg in Serie und hoffen ebenfalls noch auf die Play-off-Teilnahme. Schlusslicht BG Karlsruhe unterlag beim TBB Trier 73:88 (44:38), während die EWE Baskets Oldenburg durch das 75:67 (40:29) gegen die New Yorker Phantoms Braunschweig ihre Play-off-Chance wahrten.

© SID

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