Basketball Bundesliga
Alba siegt mit Mühe, Bamberg patzt zu Hause

Erst nach Verlängerung setzte sich Alba Berlin in der Bundesliga beim Vorletzten TBB Trier durch. Meister Bamberg kassierte eine Heimpleite gegen Braunschweig.

Titelaspirant Alba Berlin hat den Ausrutscher der Artland Dragons ausgenutzt und zog am 24. Spieltag mit dem Spitzenreiter aus Quakenbrück nach Punkten (beide 38:10) gleich.

Während der Vizemeister das Niedersachsen-Derby bei den EWE Baskets Oldenburg mit 63:83 verlor und Titelverteidiger Bamberg (32:16 Punkte) mit dem 90:94 nach Verlängerung gegen die Phantoms Braunschweig die erste Heimniederlage der Saison kassierte, retteten sich die "Albatrosse" (38:12) beim 100:99 nach Verlängerung bei TBB Trier mit Ach und Krach ins Ziel.

Bereits am Donnerstag feierte Leverkusen wenige Stunden nach der Suspendierung seines positiv getesteten Doping-Sünders Nate Fox mit dem 95:74 im rheinischen Derby gegen die Telekom Baskets Bonn einen spektakulären Erfolg. Die Mannschaft von Trainer Achim Kuczmann betreibt derzeit beste Werbung für den geplanten Umzug nach Düsseldorf. 3 300 begeisterte Zuschauer in der ausverkauften Dopatka-Halle sahen eine starke Vorstellung der Gastgeber mit einem überragenden Brent Bailey (27 Punkte).

Die Konkurrenz zeigte hingegen zehn Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde erste Schwächen. "Wir dürfen die Köpfe jetzt nicht hängen lassen und müssen uns auf das wichtige Spiel in Kazan konzentrieren", sagte Coach Chris Fleming. Die Artland Dragons machten sich bereits am Sonntagnachmittag auf den Weg nach Russland zum Rückspiel im Uleb-Cup-Achtelfinale bei Unics Kazan (Hinspiel 80:78).

Mutapic: "Dies war unser bestes Spiel"

In der Euroleague längst sang- und klanglos ausgeschieden, kommt Meister Bamberg in der Liga nicht in Tritt. "Braunschweig hatte einen Tag, an dem man einfach nicht daneben werfen kann", resümierte Coach Dirk Bauermann, während Amtskollege Emir Mutapcic feststellte: "Dies war unser bislang bestes Spiel, alles lief rund." Was nicht zuletzt an der außergewöhnlichen Dreier-Quote von 66,7 Prozent (Ausbeute 42 Punkte) festzumachen war.

Überhaupt war es der Spieltag der "Kunstschützen". Leverkusen traf bei seinem Sieg über Bonn 58 Prozent von der 6,25-m-Linie, und auch der Tabellenletzte Trier brachte den einstigen Abo-Meister Berlin mit einer imposanten Trefferquote von 59,1 Prozent aus der Distanz an den Rand einer Niederlage.

Erst vier von Dijou Thompson in der letzten Minute verwandelte Freiwürfe zum 100:96 sorgten vor 4 921 Zuschauern für die Vorentscheidung zugunsten der Gäste. Der Trierer Caleb Green (Trier) war mit 26 Punkten bester Spieler der unterhaltsamen Partie.

Eine Verletztenmisere droht Pokalsieger Köln 99ers (24:24) die Play-off-Teilnehme zu kosten. Nach dem 61:84 bei ratiopharm Ulm rutschten die Rheinländer auf Platz elf ab. "Es soll nicht nach einem Alibi klingen, aber uns fehlt die Qualität, die uns ansonsten auszeichnet", meinte Coach Sasa Obradovic.

Bremerhaven kann auf Play-offs hoffen

Hoffnungen auf die Endrunden-Qualifikation können sich die Eisbären Bremerhaven machen, die sich durch das 91:78 (39:35) gegen BG 74 Göttingen vor die punktgleichen Kölner und ENBW Ludwigsburg auf Platz neun schoben. Ihren Play-off-Platz festigten die DB Skyliners Frankfurt durch das 69:54 (38:20) gegen die Walter Tigers Tübingen. Die Hessen bleiben mit 28:22 Punkten Siebter.

Im Aufwind befinden sich die digibu Baskets Paderborn (20:28), die mit dem 93:71 gegen ENBW Ludwigsburg (24:24) den dritten Sieg in Folge landeten. Der erst dritte Saisonerfolg gelang Bundesliga-Neuling Science City Jena (6:42) mit dem 79:68 im Kellerduell mit dem Tabellen-16. LTi Giessen (12:36), nachdem Trainer Sean Mccaw stolz verkündete: "Wir glauben noch an den Klassenerhalt."

© SID

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