Basketball Bundesliga
"Albatrosse" besiegen Bamberg im Gipfeltreffen

Alba Berlin hat das Spitzenspiel am letzten Vorrunden-Spieltag der BBL gegen Meister GHP Bamberg mit 80:75 gewonnen. "Jetzt können wir uns der nächsten größeren Aufgabe widmen", so Coach Rödl vor der Play-off-Runde.

Spitzenklub Alba Berlin hat einmal mehr seine Titelambitionen unterstrichen. Die "Albatrosse" besiegten am 30. und letzten Vorrunden-Spieltag der Bundesliga (BBL) Meister GHP Bamberg mit 80:75 und starten somit von der Pole Position in die entscheidende Play-off-Runde. "Wir haben eine der besten Hauptrunden der BBL-Geschichte mit nur vier Niederlagen gespielt. Darauf können wir stolz sein. Jetzt können wir uns der nächsten größeren Aufgabe widmen", resümierte Alba-Coach Henrik Rödl.

Für die Berliner beginnt der Titel-Endspurt am 30. April gegen den Tabellenachten EWE Baskets Oldenburg, während sich Bamberg zunächst mit den Telekom Baskets Bonn auseinander setzen muss. Der GHP muss dabei auf Demond Mallet verzichten. Der Topscorer der Oberfranken zog sich in den letzten Sekunden des Spiels gegen Alba einen Kreuzbandriss zu und wird sechs Monate ausfallen.

In den weiteren Viertelfinal-Paarungen (best of five) trifft Pokalsieger Rheinenergie auf ENBW Ludwigsburg und Aufsteiger Eisbären Bremerhaven auf die Artland Dragons aus Quakenbrück. Die weiteren Termine der Serie sind der 4. sowie 7. und eventuell 9. und 11. Mai.

Price und Stanojevic machten den Unterschied

Das Gros der Experten tippt auf das Traumfinale zwischen Berlin und Bamberg, das bereits am kommenden Wochenende beim Final-Four um den BBL-Pokal möglich ist. "Alba war zumindest heute das bissigere und spritzigere Team und hat verdient gewonnen", meinte GHP-Coach Dirk Bauermann und kündigte Revanche an. Die Berliner Hollis Price (32 Punkte) und Jovo Stanojevic (21) machten vor 9 322 Zuschauern den Unterschied in einer spannenden und unterhaltsamen Partie.

Die beste Kulisse des Spieltages erhöhte die Besucherzahl nach den 240 Begegnungen der Bundesliga-Hauptrunde auf 841 019 (3 504 im Schnitt), was eine Verbesserung der bisherigen Rekordmarke aus der letzten Spielzeit um 6,1 Prozent bedeutet.

Ludwigsburg sichert sich letzten Play-Off-Platz

3 150 Zuschauer in der ausverkauften Halle in Gießen erlebten hingegen den 84:70-Sieg von Bonn bei den 46ers, womit sich die Rheinländer im Endspurt noch Platz sieben sicherten. Den letzten vakanten Play-off-Platz sicherte sich Ludwigsburg mit dem 90:86 über den direkten Konkurrenten TBB Trier. Während die Schwaben nach zwei Siegen in Folge die zweite Playoff-Teilnahme der Vereinsgeschichte feierten, zog Triers Coach Joe Whelton Bilanz: "Wir haben ein junges Team und sind schlecht in die Spielzeit gestartet. Aber wir haben uns kontinuierlich gesteigert. Das lässt für die nächste Saison hoffen."

Skyliners sichern Klassenerhalt

Aufatmen hingegen bei den Deutsche Bank Skyliners Frankfurt: Der mit großen Ambitionen gestartete Vizemeister sicherte sich mit dem 70:58 über Oldenburg endgültig den Klassenerhalt. Trainer Charles Barton meinte sichtlich erleichtert: "Wir standen unter großem Druck. Die letzten Wochen waren für alle eine völlig neue Erfahrung." Frankfurt beendete die Saison mit nur zehn Siegen auf dem enttäuschenden 14. Rang mit zwei Punkten Vorsprung vor sellbytel Baskets Nürnberg, deren Gastspiel in der Erstklassigkeit nach einer Spielzeit und dem 66:85 bei der BG Karslruhe beendet ist. Vorzeitig als Absteiger hatte BS/Energy Braunschweig festgestanden.

Für die beiden sportlichen Absteiger besteht jedoch noch die Chance, per Wildcard in der ab der neuen Spielzeit auf 18 Klubs aufgestockten Bundesliga zu bleiben. Denn neben den Aufsteigern Paderborn Baskets (Nord) und voraussichtlich ratiopharm Ulm (Süd) sind noch zwei weitere Plätze frei. Die Entscheidung der BBL soll Mitte Mai fallen.

© SID

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