Basketball Bundesliga
"Albatrosse" bleiben an der Liga-Spitze

Alba Berlin hat seine Tabellenführung in der Basketball-Bundesliga durch ein 74:64 (42:30) gegen die Skyliners Frankfurt verteidigt. Meister Bamberg unterlag den Köln 99ers 92:94 (83:83, 35:37) nach Verlängerung.

Nach einem begeisternden Basketball-Krimi stand die Halle buchstäblich Kopf. Während die Fans des Pokalsiegers Köln 99ers nach dem 94:92 (83:83, 37:35) nach Verlängerung am 13. Bundesliga-Spieltag über Meister Brose Baskets Bamberg den Aufwärtstrend ihres Teams und siebten Pflichtspielsieg in Folge euphorisch feierten, warten die Franken im Dezember nach insgesamt vier Begegnungen in der Bundesliga und Euroleague weiter auf den ersten Sieg.

Dennoch präsentierten sich die Bamberger als fairer Verlierer. "Es war ein tolles Spiel und Werbung für unseren Sport. Beide Mannschaften hätten eigentlich den Sieg verdient gehabt", meinte Bambergs Coach Dirk Bauermann, dessen Team derzeit ein sportliches Tief durchlebt und am Mittwoch (20.45 Uhr) im Heimspiel der "Königsklasse" ausgerechnet auf Titelverteidiger Panathinaikos Athen trifft.

Meister Bamberg belegt Rang drei

Bamberg (18:8 Punkte) belegt in der Bundesliga nach der vierten Saisonniederlage Platz drei, zwei Punkte hinter "Vize" Artland Dragons, der bereits am Freitag bei den NY Phantoms Braunschweig 88:66 (43:25) gewann, und vier Zähler hinter Tabellenführer Alba Berlin nach dessen 74:64 (42:30) gegen die Skyliners Frankfurt.

Das unterhaltsamste Spiel fand in Köln statt. In der regulären Spielzeit führte Bamberg 12,3 Sekunden vor dem Ende mit 83:80, bevor Köln durch einen verwandelten Freiwurf von Misan Nikagbatse und anschließenden Korb von Yassin Idbihi zum Ausgleich kam. In der Verlängerung besiegelte Aleksandar Nadjfeji mit seinen Punkten Nummer 23 und 24 den Zittersieg vor 2 951 Zuschauern. Bamberg reichten auch die 31 Punkte von Peja Suput nicht.

"Meine Spieler haben Charakter bewiesen und bis zuletzt gefightet. Mittlerweile hat das Team realisiert, dass wir auf einem guten Weg sind, zu den Top fünf der Liga zu gehören", meinte Kölns Trainer Sasa Obradovic.

In Berlin sprach Trainer-Kollege Luka Pavicevic von "einem wichtigen Sieg, weil wir nach den vielen Verletzungen gezeigt haben, dass Qualität im Kader ist." Seine Mannschaft, die in Bobby Brown (14 Punkte) ihren besten Schützen hatte und mit einer Rebound-Bilanz von 38:26 den Grundstein zum Sieg legte, zeigte sich gut gerüstet für das vorentscheidende Uleb-Cup-Spiel am Dienstag (17.40 Uhr) bei KK Siauliai in Litauen.

Hinter dem Spitzentrio setzte Rekordmeister Bayer Giants Leverkusen (18:8 Punkte) seine Erfolgsserie mit dem 94:87 (39:42) bei ENBW Ludwigsburg fort. Brendan Winters war mit 27 Punkten herausragender Akteur der Rheinländer. Die Eisbären Bremerhaven hatte beim 73:72 (34:34) gegen Science City Jena mehr Mühe mit dem Aufsteiger als erwartet. Ratiopharm Ulm verpasste den Anschluss an die Top drei durch ein 81:106 (45:54) gegen die Paderborn Baskets 91 und Aufsteiger BG 74 Göttingen unterlag den Telekom Baskets Bonn mit 75:79 (39:45).

Herbe Schlappe für Tübingen in Gießen

Für das deutlichste Resultat des Spieltages sorgten die Giessen 46ers mit dem 90:50 (43:18) gegen die Walter Tigers Tübingen. "Ich weiß nicht, ob das heute das Beste ist, was Gießen spielen kann, aber ich weiß: Das war die schlechteste Leistung, die wir imstande zu bringen sind", meinte Tübingens Coach Aaron Mccarthy. Die Hessen feierten vor 2 980 Zuschauern ihren dritten Saisonsieg. Lediglich drei stehen weiterhin für den Tabellen-Vorletzten TBB Trier nach dem 67:74 (35:46) gegen EWE Baskets Oldenburg zu Buche.

© SID

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