Basketball Bundesliga
Bamberg meldet sich im Titelkampf zurück

Die Brose Baskets Bamberg haben ihre Heimniederlage zum Auftakt der Finalserie um die deutsche Meisterschaft wettgemacht. In Spiel zwei gewannen die Franken 77:74 bei den Artland Dragons Quakenbrück und kamen so zum 1:1.

Die Titelträume von Favoritenschreck Artland Dragons Quakenbrück haben einen ersten Dämpfer erhalten. Nach der 74:77 (42:37)-Heimniederlage in einem wahren "Krimi" gegen die Brose Baskets Bamberg ist das Rennen um die deutsche Basketball-Meisterschaft wieder offen. 1:1 heißt es nach dem zweiten stets spannenden Duell in der "Best-of-five"-Finalserie, nachdem der Vorrunden-Achte aus Niedersachsen die Auftaktpartie bei den Franken mit 70:69 gewinnen konnten. Das dritte Spiel findet am Samstag (17.15 Uhr) in Bamberg statt.

Schwacher Start der Dragons

Vor 3 000 Zuschauern im Hexenkessel der Artland-Arena erwischte das gastgebende Team von Coach Chris Flemming, das ohne seinen im ersten Spiel verletzten Leistungsträger Filiberto Rivera (Muskelfaserriss im Oberschenkel) antreten musste, im ersten Final-Heimspiel seiner Vereinsgeschichte einen schwachen Start. Die Gäste, die wesentlich aggressiver agierten als noch in der ersten Begegnung am vergangenen Sonntag, erspielten sich nahezu ohne Gegenwehr eine 19:9-Führung.

Doch mit imponierendem Teamgeist, einer gehörigen Portion Selbstvertrauen und einem starken Aufbauspieler Bryan Bailey kämpfte sich Pokalfinalist Quakenbrück in die Partie zurück. Mit einer 18:2-Serie drehten die "Drachen" das Spiel (27:21) und stellten Bamberg besonders mit ihrer Zonenverteidigung vor große Probleme. Zumindest gelang es der erfahrenen Mannschaft von Bundestrainer Dirk Bauermann im Spiel zu bleiben.

Bamberg bewahrt kühlen Kopf

Nach dem Wechsel fanden zuerst die Gastgeber ihren Rhythmus und gingen mit 47:39 in Front. Bamberg jedoch hatte sich in der Pause besser auf die Verteidigung des Gegners eingestellt und verkürzte auf 48:49 (26.). Durch einen "Dreier" von Nationalspieler Steffen Hamann gelang sogar die 57:55-Führung (32.), bevor die Emotionen auf dem Parkett überzuschwappen drohten. Doch nach einer Rangelei beruhigten sich die Gemüter schnell. Die Entscheidung fiel in der Schlussphase, als die Gastgeber Nerven zeigten. So bauten die Bamberger ihre Führung vorentscheidend von 65:64 auf 71:64 aus.

Quakenbrück hatte in Bryan Bailey (25 Punkte) seinen besten Werfer. Sicherster Schütze der Bamberger war Darren Fenn (19).

© SID

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