Basketball Bundesliga
Berlin kontert Bayers Angriff auf die Spitze

Alba Berlin bleibt dank des 83:68-Erfolgs gegen Meister Brose Baskets Bamberg weiter Spitzenreiter in der Basketball-Bundesliga und damit vor Verfolger Bayer Giants Leverkusen.

Alba Berlin hat vorerst den Angriff der Bayer Giants Leverkusen auf die Tabellenführung mit dem fünften Sieg in Folge abgewehrt. Die "Albatrosse" gewannen das Topspiel des 29. Spieltages gegen die weiter viertplatzierten Brose Baskets Bamberg 83:68 (41:21) und stehen mit nun 46:12 Punkten weiterhin zwei Zähler besser da als Leverkusen (44:14). Die Giants ließen jedoch keinen Zweifel an ihren Ambitionen und fertigten Gastgeber Eisbären Bremerhaven mit 104:86 (37:64) ab.

Die Eisbären bleiben trotz der Niederlage Achter, dank des gewonnenen direkten Vergleichs vor den punktgleichen Köln 99ers (30:28), die 89:78 (48:36) gegen die Baskets Paderborn gewannen und weiter von den Play-offs träumen können.

Trotz einer "hochinfektiösen agen-Darm-Virus-Erkrankung" mehrerer Spieler mussten die Skyliners Frankfurt bei BG 74 Göttingen antreten. Nationalspieler Pascal Roller und Kollegen bissen auf die Zähne und gewannen 74:67 (37:32), so dass der Ex-Meister (38:22) als Siebter weiter klar auf Play-off-Kurs liegt. Am Sonntagmorgen hatte die Geschäftsführung der Basketball Bundesliga (BBL) den fristgerechten Antrag der Hessen auf eine Spielverlegung abgewiesen.

Braunschweig patzt im Play-off-Kampf

Bereits am Samstag hatten die Hoffnungen der New Yorker Phantoms Braunschweig auf die Qualifikation zur Meisterschaftsrunde durch das 65:70 (29:40) bei ENBW Ludwigsburg einen Dämpfer erhalten. Die Braunschweiger bleiben mit 28:30 Punkten Tabellen-Zehnter.

Die EWE Baskets Oldenburg gewannen dank eines starken Schlussviertels 90:82 (37:44) bei ratiopharm Ulm, festigten Platz fünf und hielten die punktgleichen Telekom Baskets Bonn auf Distanz. Die Rheinländer setzten sich mit 99:92 (44:47) bei den Giessen 46ers durch. Das Kellerduell gewann Schlusslicht Science City Jena 99:85 (47:38) gegen TBB Trier.

Leverkusen haushoch überlegen

Die aggressiv aufspielenden Berliner legten den Grundstein zum Sieg im zweiten Viertel (24:5) und wussten mit gutem Passspiel zu überzeugen. Nur ihre nachlassende Konzentration in der Schlussphase erlaubte Meister Bamberg noch zu verkürzen.

Haushoch überlegen präsentierte sich Leverkusen beim Start-Ziel-Sieg in Bremerhaven. Die treffsichere Mannschaft von Trainer Achim Kuczmann, die 17 von 30 Dreierversuchen versenkte, betrieb erfolgreich Therapie gegen den Angstgegner, der von den zuvor fünf Vergleichen nur einen gewonnen hatte.

Mit einer guten Mannschaftsleistung und dem ruhigen Händchen von Brian Green aus der Distanz machten die Kölner den Erfolg gegen Paderborn perfekt. Bei den Gästen ragte Timothy Black mit 33 Punkten heraus.

© SID

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