Basketball Bundesliga
Köln fehlt noch ein Sieg zum Meistertitel

Rheinenergie Köln ist in der Play-off-Finalserie um die deutsche Basketball-Meisterschaft mit 2:1 in Führung gegangen. Die Rheinländer gewannen am Sonntag bei Alba Berlin mit 82:80 und benötigen nur noch einen Sieg.

Rheinenergie Köln hat den Titelgewinn in der Basketball-Bundesliga weiter ganz fest im Blick. Im dritten Spiel der Play-off-Finalserie gewannen die Rheinländer beim siebenmaligen Alba Berlin mit der Schlusssirene 82:80 (25:44) und können damit am Dienstag (20.00 Uhr/live bei Premiere) in eigener Halle mit einem möglichen dritten Sieg in der Serie "best of five´" den Titel unter Dach und Fach bringen. Das erste Spiel hatte Köln bereits in der Berliner Max-Schmeling-Halle mit 88:79 gewonnen, vor eigener Kulisse dann aber eine 64:69-Niederlage kassiert.

Mcelroy Matchwinner

Matchwinner für die Kölner war Immanuel Mcelroy, der in der Schluss-Sekunde mit einem "Dreier" für den Höhepunkt einer dramatischen Aufholjagd sorgte. 13 Sekunden zuvor hatte Hollis Price die Gastgeber ebenfalls mit einem "Dreier" noch einmal in Führung bringen können. Zwischenzeitlich hatten die Berliner bereits mit 24 Punkten in Führung gelegen, waren dann aber völlig eingebrochen. 2:34 Minuten vor dem Ende der Partie hatte ebenfalls Mcelroy den Ausgleich zum 71:71 erzielt und die packende Schlussphase eingeleitet.

Die 10 500 Zuschauer in der erstmals in den Play-offs ausverkauften Max-Schmeling-Halle sahen zunächst eine einseitige Partie, in der Demond Greene (17 Punkte) und Quadre Lollis (14) die Berliner zur zwischenzeitlich hohen Führung trieben. Alba begann die Partie entschlossener und konzentrierter als der Gast. Sowohl unter dem Korb als auch aus der Distanz dominierten die Hausherren dank Lollis und Greene.

Köln, das am Ende in Titus Ivory (20) und Mcelroy (17) seine besten Schützen hatte, ließ dagegen zunächst die Lockerheit vom ersten Finalauftritt an der Spree vermissen. Vor der Pause fand lediglich ein Drei-Punkte-Wurf von Mladjen Sljivancanin das Ziel. Auch der dreimalige BBL-Allstar Alexander Nadjfeji, der in Spiel eins mit einer herausragenden Leistung geglänzt hatte, blieb unter seinen Möglichkeiten.

Kölner früh mit Fouls belastet

Zudem verstrickte sich Rheinenergie wie schon im zweiten Finale frühzeitig in Foulprobleme. Bereits kurz nach der Pause waren Guido Grünheid, Mcelroy und Ivory mit jeweils drei Fouls belastet, was dem Kölner Spiel unter dem Brett keineswegs entgegenkam. 25:9 Rebounds für Alba nach 20 Minuten sprachen eine deutliche Sprache. Die schwache Ausbeute von Außen komplettierte eine katastrophale erste Halbzeit des zweimaligen Pokalsiegers.

Im zweiten Durchgang legte Köln seine Verunsicherung ab, doch Alba hielt mit zahlreichen erfolgreichen Dreiern den Gegner zunächst auf Distanz. Nach der höchsten Führung mit 24 Punkten (22.) kamen die Kölner aber bereits gegen Ende des dritten Viertel auf 50:63 heran, ehe sie in der dramatischen Endphase auch die besseren Nerven besaßen.

© SID

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