Basketball Bundesliga
Ludwigsburg beendet Albas Höhenflug

Im Spitzenspiel der Basketball-Bundesliga hat Verfolger ENBW Ludwigsburg den Tabellenführer Alba Berlin deutlich mit 84:62 geschlagen. Zuvor hatten die "Albatrosse" neunmal in Folge gewonnen.

Gut einen Monat vor Beginn der Play-offs in der Basketball-Bundesliga (BBL) bleibt den Verfolgern von Alba Berlin die Erkenntnis: Der Spitzenreiter ist keinesfalls unschlagbar. Die ENBW Ludwigsburg hat den Kampf um die Spitzenposition vier Spiele vor Abschluss der Vorrunde wieder spannend gemacht. Der Zweitplatzierte "Schwaben-Express" feierte am 31. Spieltag einen überraschend deutlichen 84:62 (38:35)-Erfolg gegen den Pokalsieger Berlin und verkürzte mit 46:16 Zählern den Rückstand auf die "Albatrosse" auf vier Punkte. Für die Gäste endete damit eine Serie von zuvor neun Siegen in Folge.

Im Verfolgerfeld besiegte der Tabellendritte Brose Baskets Bamberg (44:18) die New Yorker Phantoms Braunschweig 79:64 (41:36). Meister Rheinenergie Köln (42:20) bezwang die bereits als Absteiger feststehende BG Karlsruhe 96:69 (48:44) und bleibt Vierter.

Frankfurt wird die Play-offs wohl verpassen

Zu wichtigen Siegen im Kampf um die Play-off-Plätze kamen die Bayer Giants Leverkusen, die Artland Dragons Quakenbrück (beide 34:28) und die Walter Tigers Tübingen (30:32), während die Deutsche Bank Skyliners Frankfurt (28:34) die am 20. Mai beginnende Endrunde wohl verpassen werden. Die Leverkusener setzten sich bei den Paderborn Baskets 85:72 (48:41) durch, Tübingen siegte 78:77 (33:43) beim TBB Trier und Quakenbrück feierte in Frankfurt einen 77:69 (41:28)-Auswärtssieg.

In Frankfurt konnte auch Travon-Levar Bryant mit 33 Punkten die schmerzliche Niederlage der Gastgeber nicht verhindern. Der deutsche Meister von 2004 besitzt mit nun sechs Punkten Rückstand auf den von Quakenbrück belegten achten Tabellenplatz nur noch theoretische Chancen auf die Play-offs.

Bremerhaven baut seinen Vorsprung aus

So gut wie sicher für die Meisterschaftsrunde planen können derweil die Eisbären Bremerhaven (40:22). Die Norddeutschen kamen bei ratiopharm Ulm zu einem 84:74 (41:35)-Erfolg und haben nun acht Punkte Vorsprung auf den Tabellenneunten EWE Baskets Oldenburg, die erst am Dienstag die Giessen 46ers empfangen (20.00 Uhr). Die Ulmer hingegen verloren wieder ein Spiel vor eigenem Publikum nach zuvor acht Heimsiegen in Folge.

In Ludwigsburg gestaltete sich das Spiel vor 3 000 Zuschauern in der ersten Halbzeit zunächst ausgeglichen. Anfang des Schlussviertels konnten sich die Gastgeber mit drei verwandelten Drei-Punkte-Würfen in Folge gegen den siebenmaligen deutschen Meister jedoch entscheidend absetzen. Bester Werfer der Schwaben war der Brasilianer Michel Ferreira do Nascimento mit 16 Punkten.

© SID

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