Basketball Bundesliga
Ludwigsburg festigt Rang zwei

Als zweitbestes Team hinter Alba Berlin zieht ENBW Ludwigsburg in die Play-offs der Basketball-Bundesliga ein. Dahinter ist vor dem letzten Spieltag ein heißer Kampf um die übrigen Plätze entbrannt.

Beim "Finale furioso" ist Spannung bis zur letzten Schlusssirene garantiert. Am abschließenden Spieltag der Hauptrunde in der Basketball-Bundesliga am kommenden Samstag (alle 19.30 Uhr) geht es in der Spitzengruppe um die beste Ausgangsposition für die am 20. Mai beginnenden Play-offs. Fest steht nach dem 33. Spieltag lediglich die Pole Position von Titelfavorit Alba Berlin, dem zur Einstimmung der eigenen Fans auf die Endrunde allerdings nur ein mühevoller 87:82-Sieg gegen TBB Trier gelang, und Rang zwei des Überraschungsteams ENBW Ludwigsburg.

Im Schatten des Duos liegt das Feld dermaßen dicht zusammen, dass besonders der Kampf um Rang vier und das damit verbundene Heimrecht in der "best of five"-Serie in der ersten Begegnung Brisanz birgt. Wichtige Punkte im Kampf und Platz vier sicherte sich Pokalsieger Rheinenergie Köln mit dem 95:67 bei den Giessen 46ers, die sich ohne Chance auf die Endrunden-Teilnahme bereits am Samstag für diese Saison von 3 400 Fans in heimischer Halle verabschiedeten. "Es war ein Routinesieg für uns, aber ein sehr wichtiger", meinte Kölns Coach Sasa Obradovic.

Bamberg spürt die Verfolger im Nacken

Allerdings steht Köln noch ein echtes "Endspiel" ins Haus, denn die Eisbären Bremerhaven zogen am Sonntag mit einem 91:75 (36:36)-Sieg im Nordderby über die EWE Baskets Oldenburg nach Punkten gleich. Dabei spielte Bremerhaven, das sein Heimspiel im AWD-Dome in Bremen ausgetragen hatte, vor der Rekordkulisse von 9 330 Zuschauern.

Auch der Tabellendritte Brose Baskets Bamberg liegt nach der 69:71 (34:34)-Niederlage mit einem Erfolg bei den Telekom Baskets Bonn nur noch zwei Zähler vor dem Duo. Bonn festigte den sechsten Platz und liegt nun zwei Zähler hinter Köln und Bremerhaven.

Gute Karten für Dragons und Leverkusen

Aufgrund des gewonnenen direkten Vergleichs gegen Bamberg stand Ludwigsburg schon nach dem souveränen 88:52 bei den New Yorker Phantoms Braunschweig als Nummer zwei der Hauptrunde fest. "Es ist nicht selbstverständlich, was wir schon die ganze Saison leisten", sagte Ludwigsburgs Silvano Poropat, der "Trainer der Saison". Der "MVP der Saison", Jerry Green, war mit 22 Punkten einmal mehr der herausragende Akteur.

Den Grundstein für die Play-off-Teilnahme legten Pokalfinalist Artland Dragons Quakenbrück und Rekordmeister Bayer Giants Leverkusen. "Für uns war die Tatsache, dass wir ohne Darius Hall gespielt und gewonnen haben, sehr wichtig für das Selbstvertrauen", meinte Dragons-Coach Chris Fleming, dessen Team am letzten Vorrunden-Spieltag zum Derby in Oldenburg antreten muss. Leverkusen hatte am Freitagabend dem bereits feststehenden Absteiger sellbytell Baskets Nürnberg beim 96:65 nicht den Hauch einer Chance gelassen.

Absteiger Karlsruher unterliegt auch Paderborn

Für die Mannschaften ab Platz neun wird die Spielzeit 2006/07 am kommenden Samstagabend beendet sein. Vor immerhin 2 400 heimischen Fans verabschiedete sich die BG Karlsruhe mit einer 64:79-Niederlage gegen Aufsteiger Paderborn Baskets Richtung zweite Liga. Dazu Coach Stefan Höller: "Großes Lob an die Zuschauer, die so zahlreich zum letzten Heimspiel gekommen sind, um uns anzufeuern. Es gab keine Pfiffe, das ist großer Sport."

© SID

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